Im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 muss der Untertürkheimer Güterbahnhof umgebaut werden. Bisher hat die Bahn keinen akzeptablen Vorschlag für die artgerechte Umsiedlung der geschützten Eidechsen-, Wildbienen- und Vogelarten gemacht. Die Idee, Mauereidechsen in die Esslinger Weinberge umzusiedeln lehnt der BUND ab. Mehr...

Kein Zug BUNDBW-000763.JPGNach dem immer größer werdenden S-Bahn-Chaos in Stuttgart macht der VVS-Fahrgastbeirat, in welchem der BUND vertreten ist, Druck auf die Region. Ein Brief vom Sprecher Walter Staiger (ProBahn) beschreibt u.A. die Wichtigkeit der Panoramabahn. Die Stuttgarter Zeitung berichtet darüber. Für die S-Bahn plant der Stuttgart 21-Projektbetreiber DB-AG kein Notfallkonzept für Störfälle vorzulegen. Der Fahrgastbeirat findet das "untragbar". Der Brief

Weitere BUND-Meldungen zu Stuttgart 21

Eidechsen fühlen sich in Untertürkheim sehr wohlDie Stuttgarter Nachrichten berichten am 3./4. September, dass die Bahn große Probleme mit 6.000 Mauereidechsen hat im bereich des geplanten Abstellbahnhofs in Untertürkheim hat. Es drohen weitee Verzögerungen, weil die DB-AG sich nicht um diverse Ersatzflächen gekümmert hat. mehr...

Baustopp jetzt! Montage: WondratschekNach dem Skandal, dass nun auch der Bundesrechnungshof Stuttgart 21 auf bis zu 10 Milliarden Euro schätzt, fordert der BUND die Bauarbeiten ruhen zu lassen und Alternativen aufzusuchen. Die Hauptverlierer dieser Kostenexplosion sind die Steuerzahler, die als Melkkuh dieses Prestigeprojekt finanzieren sollen. In der Pressemitteilung verweist der BUND auf eine Alternativplanung, die vorallem den Erhalt des oberirdischen Kopfbahnhofes sicherstellt. mehr...

S21 abspecken / BUND Regionalverband StuttgartDie aktuelle Lage um das Stuttgart 21 nimmt immer gravierendere Züge an und sogar die ursprünglichen Befürworter des Milliardenprojekts bestätigen die vom BUND vertretene Position, das S21 in dieser Form nicht zuständig ist. BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender macht in der Pressemitteilung deutlich: "Stuttgart 21 ist leider auch heute nicht in ganz wesentlichen Teilen vollständig geplant noch genehmigt. Es gibt immer noch keine qualizierten Aussagen zu den Kosten und dem Zeitablauf." Der BUND verfasste ein Positionspapier zur aktuellen Lage, in welchem Möglichkeiten für ein bahnstärkendes Projekt aufgelistet werden. Für diesen Vorschlag gibt es eine Übersichtskarte.

S21-Demo/ J.MerksMit Empörung hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) das Ansinnen des Bahn-Vorstandes Volker Kefer vernommen, die Zeitprobleme von Stuttgart 21 mit dubiosen Methoden zu beschleunigen. Kefer will u.a. mehr Baugruben im Stuttgarter Talkessel gleichzeitig ausheben als bisher von der Genehmigungsbehörde Eisenbahnbundesamt erlaubt. Die bisherige Einschränkung dient vor allem dem Schutz des Grund- und Mineralwassers im Stuttgarter Talkessel. zur Pressemitteilung...

6. Mai 2016

Rechnungshof: Prüfbericht zu S21-Finanzierung kommt

Bürger demonstrieren gegen das Finanzierugsdebakel S21 /J. MerksNach einem ungewöhnlich langen Prüfverfahren, das seit mehr als drei Jahren läuft, soll die Bundesregierung demnächst den Prüfbericht des Bundesrechnungshofs zum Weiterbau von S21 erhalten. Die abschließende Prüfmitteilung werde derzeit erstellt und man sei dabei „in der Endphase“, sagte Behördensprecher Martin Winter in einem Bericht der Stuttgarter Zeitung. Eine weitere Untersuchung zu der Finanzierung zu S21 vom bundesdeutschem Steuerzahler soll bis Jahresende fertig sein. Florian Wondratschek vom BUND Regionalverband Stuttgart hat schon länger für eine zügige Veröffentlichung Druck gemacht. zu dem Schreiben...

Bürgerinnen und Bürger demonstrieren gegen Stuttgart 21. Foto: Werner Kuhnle/BUNDBW

Der BUND will kein weiteres Steuergeld für S21 ausgeben! „In der Frage der Mehrkosten bei Stuttgart 21 tut die CDU so, als hätte sie die Spendierhosen an. Mehr Geld zur Deckung der Mehrkosten bedeutet automatisch weniger Geld für andere Bereiche im Land. Baden-Württemberg schwimmt nicht in Geld“, sagt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND, Landesverband Baden-Württemberg e.V. zur Pressemitteilung

Nun wissen wir endlich, warum Stuttgart 21 und die anschließende Neubaustrecke nach Ulm um so viel teurer wird und die Zeitpläne ständig gerissen werden – es ist der Artenschutz und insbesondere die streng geschützten Zaun- und Mauereidechsen. Dies ist zumindest der Tenor eines Interviews mit S21-Chef Manfred Leger, veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung am 7. April 2016. mehr in der BUND-Pressemitteilung...

Das Thema schlug riesige Wellen in den Medien, in dem der BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer interviewt wurde. Er wurde in vielen Zeitungen zitiert, wie z.B. Schwäbisches Tagblatt, DIE WELT. Auch gibt er ein Kurzinterview in der SWR Landesschau.

18. Januar 2016

5 Jahre S21-Schlichtung-Mitschnitt

Schlichtungs-Personal: Heiner Geißler (links) und Winfried Hermann. Fotos: Joachim E. Röttgers5 Jahre nach der Schlichtung zum umstrittenen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 diskutierte Verkehrminister Winfried Hermann mit dem Schlichter Heiner Geißler sowie Kaus Arnoldi, Peter Conradi, Walter Sittler u.a. am Montag, 18. Januar 2016 im Hospitalhof über die Ergebnisse der Schlichtung und die weiteren Perspektiven. Veranstalter war der Hospitalhof, BUND Regionalverband Stuttgart und VCD Landesverband Baden-Württembeg. Nicht alle Interessierten konnten die Veranstaltung besuchen, da der Paul-Lechler-Saal vollständig gefüllt war. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es hier den Mitschnitt der Veranstaltung.Die KONTEXT:Wochenzeitung berichtete über den Ablauf der Veranstaltung.

15. Dezember 2015

BUND-Leserbrief kritisiert Vergleich

Leserbrief in Bezug auf den StN Artikel am 10.12.2015 „Ein Wal der besonderen Art“

Florian Wondratschek auf einer Großdemo gegen Stuttgart 21Optik täuscht über Leistungsfähigkeit

Ein Foto vom frisch sanierten Arnheimer Hauptbahnhof in Holland haben die StN veröffentlicht und die StN-Autorin versuchte eine Verbindung zum Stuttgart 21-Tiefbahnhof zu schlagen.

Rein optisch ist dieser Vergleich auf den ersten Blick zutreffend, nicht jedoch bei den bahnbetrieblichen Qualitäten. Im Artikel wird in keinem Wort offenbart, dass es sich in Arnheim nicht um einen Tiefbahnhof handelt, sondern um einen sechsgleisigen oberirdischen Durchgangsbahnhof, der mit einer Überbauung moderner geworden ist.

Interessant dabei ist, dass der Arnheimer Bahnhof mit seinen 6 Bahnsteigleisen im Jahre 2020 110.000 Reisende bewältigen kann, hingegen Stuttgart 21 mit 8 Bahnsteiggleisen mindestens doppelt so viel, nämlich 240.000 Reisende. So viele nutzen aktuell den Stuttgarter Kopfbahnhof mit 16 Gleisen. Irgendjemand hat sich da wohl verrechnet.

Florian Wondratschek, BUND Regionalverband Stuttgart

2. Dezember 2015

Scheitert Stuttgart 21 an der Leistungsfähigkeit?

Ist die Bahn mit ihren eigenen Aussagen überfordert?Die Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofes muss nochmal auf den Prüfstand kommen. Gerhard Pfeifer und Florian Wondratschek warnen davor, dass der geplante Deutschlandtakt mit Stuttgart 21 ein Problem haben wird. Deutlich aus der Machbarkeitsstudie ist zu entnehmen, dass Engpässe bei Stuttgart 21 auftreten werden, welche von der Deutschen Bahn AG in der Schlichtung immer bestritten worden sind. Der BUND verfasste eine Pressemitteilung zur Funktionalität von S21.

 

 

17. September 2015

Stuttgart 21 frisst noch mehr wertvolle Filderböden

Schutzgemeinschaft Filder und BUND gemeinsam gegen die umweltzerstörenden Pläne der BahnDie Bahn hat beim Eisenbahnbundesamt eine weitere Planänderung für das Großprojekt Stuttgart 21 beantragt. „Die geplante Erhöhung der Baustelleneinrichtungsfläche von bisher 34.000 auf 62.725 Quadratmeter entspricht fast einer Verdoppelung und ist ein Skandal. Damit frisst Stuttgart 21 noch mehr wertvollste und immer rarer werdende Filderböden“, sagt Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer. Die fruchtbaren Filderlösslehmböden sind besonders erhaltens- und schützenswert. Durch viele Bauvorhaben – z.B. Landesmesse, Flughafen, Gewerbegebiete, Ausbau der A8, B27 und zahlreicher anderer Straßen - haben diese jedoch massive Verluste erlitten. Zur Stellungnahme des BUND

106 Zauneidechsen wurden im Bereich Feuerbach Bahnhof im Auftrag der Bahn AG abgefangen und in einen ehemaligen Weinberg (Gewann Burgberg) bei Steinheim/Murr umgesiedelt. Die nach Bundesnaturschutzgesetz und Europarecht streng geschützten Tiere waren den Bauarbeiten von Stuttgart 21 im Wege. In einer ausführlichen Stellungnahme vom 09.04.2013 an die zuständige Genehmigungsbehörde Eisenbahnbundesamt warnte der BUND vor dieser Umsiedlungsaktion. Durch die am 08.06.2015 über die Ludwigsburger Kreiszeitung bekannt gewordenen Ergebnisse „Kaum S21-Eidechsen am Burgberg“ fühlt sich der BUND in seine Kritik bestätigt, weil bei den Kontrolluntersuchungen kaum mehr umgesiedelte Zauneidechsen gefunden wurden. Mehr in der Pressemitteilung

Baustopp selber machenStuttgart. „Wir fordern einen sofortigen Baustopp für Stuttgart 21. Es dürfen keine weiteren Fakten geschaffen werden, die zur faktischen Unumkehrbarkeit des Projektes führen. Vor allem muss die Bahn auf die noch in diesem Jahr... mehr...

 

 



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