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8. August 2014

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28. Juli 2014

Der BUND zum Rostwasser bei S21

„Stuttgart 21“: Rostwasser – die Öffentlichkeit fischt im Trüben


22. Juli 2014

Neubau Ballettschule entwickelt sich zum ökologischen Desaster

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Daimler-Teststrecke Immendingen – Fortschritt oder Größenwahn?

 

So soll die Daimler-Teststrecke Immendingen sich in die Landschaft fressen. | Bild: Daimler AG

So soll die Daimler-Teststrecke Immendingen sich in die Landschaft fressen. | Bild: Daimler AG

Dass sich das neue Daimler-Prüfzentrum so schnell und geräuschlos realisieren lassen würde, hätte sich die Daimler AG noch vor drei Jahren sicher nicht träumen lassen. Tatsächlich gibt es in der ländlichen Region zwischen Baar und Hegaualb offensichtlich weit mehr Zustimmung als Widerstand für das Mega-Projekt auf dem Truppenübungsgelände der Bundeswehr südlich von Immendingen.

Das erstaunt angesichts der schieren Zahlen, die den Landschaftsverbrauch nüchtern wiedergeben: Das Gelände umfasst rund 540 Hektar, die in zwei Teilen – unterbrochen von einem Wildtierkorridor – mit einem 2,5 m hohen und ca. 20 km langen Zaun abgeschottet werden. Rund 56 km neue Straßen, 30 Hektar weitere Asphaltflächen sowie neue Gebäude erfordern die Rodung von rund 150 Hektar Wald und die Versiegelung von 90 Hektar Boden. 90 Hektar entsprechen der Fläche von rund 126 Fußballplätzen. Das ist vergleichbar mit der Versiegelung von 18 durchschnittlich großen kommunalen Neubaugebieten. Für den Bau der Straßen und sonstigen Testflächen wird die Oberfläche des Geländes mit Baggern und Sprengungen in großem Stil verändert: Erdbewegungen von 3,4 Millionen Kubikmeter Oberboden und Gestein stehen an. 

Mit der Waldrodung soll nach Daimler-Plänen bereits im Oktober 2014 begonnen werden, dann werden mehrere Vollernter gleichzeitig im Einsatz sein und pro Tag etwa 15 Holzlaster das geschlagene Holz wegbringen. Während der Bauphase (ca. 3 Jahre) wird mit bis zu 300 LKW pro Tag gerechnet. Naheliegend, dass da schnell Rufe nach einer Umgehungsstraße für Immendingen laut werden.

Die Daimler AG betont das angebliche Einverständnis mit den Naturschutzverbänden, diese sind jedoch aus Flächenschutz- und Naturschutzsicht nicht zufrieden mit der Umsetzung des Projekts. Sie haben zwar den Wildtierkorridor als wichtiges Element des Generalwildwegeplans erreicht und konnten schlechter geeignete Standorte verhindern, sind aber mit der naturschutzfachlichen Kompensation alles andere als zufrieden. Die Daimler AG hatte zunächst eine vorbildliche Kompensation „mit Stern“ in Aussicht gestellt. Davon ist nur das für die behördliche Genehmigung erforderliche Minimum übrig geblieben.

Stellungnahme von BUND, NABU, LNV zum Flächennutzungsplan und den Bebauungsplänen

Stellungnahme von BUND, NABU, LNV zum Immissionsschutzverfahren



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