18. Juni 2018

Hände weg vom Akademiegarten

Keine Bebauung der grünen Lunge im Oberen Schlossgarten

Manche Parteien und Verbände können es einfach nicht lassen den Stuttgarter Schlossgarten weiter zu demontieren. Nach den enormen und nicht wieder gut zu machenden Verlusten durch Stuttgart 21 im Mittleren Schlossgarten, gibt es nun Vorschläge seitens der SPD und der Initiative Aufbruch Stuttgart den Akademiegarten im Oberen Schlossgarten mit einem Philharmonie-Gebäude zu überbauen. Mehr...

8. Juni 2018

BUND Position zu geplantem Baugebiet Mittelere Wohlfahrt in Stuttgart-Hofen

In der Mittleren Wohlfahrt wurden die letzten Jahre von Ehrenamtlichen der streng geschützte Wendehals, ein sehr seltene Spechtart beobachtet. In den bisherigen Gutachten bzw. Umweltberichten der Stadtverwaltung taucht die Art bisher nicht auf. Deshalb hat die Stadt eine Nacherhebung durch einen bestellten Ornitologen veranlasst. Ebenfalls sollen noch die Vorkommen von Zaun- und Mauereidechsen überprüft werden. Bisher gab es keine Beobachtungen, weil aber die bisherige Untersuchung nur oberflächlich waren, soll die Begutachtung nach den Kartierregeln für diese Arten nachgeholt werden. Von den Lebensraumstrukturen her müssten dort Eidechsen eigentlich vorkommen. Mehr...

 

 

 

Klage der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der dauerhaften Überschreitung der gesetzlichen NO2-Grenzwerte muss Fahrverbote zur Folge haben.

„Die Klage der EU-Kommission zeigt klar: Die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen reichen nicht aus, damit unsere Luft in absehbarer Zeit sauberer wird und damit die Stickstoffdioxid-Grenzwerte endlich eingehalten werden“,  so die Landesgeschäftsführerin des BUND in Baden-Württemberg Sylvia Pilarsky-Grosch.

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Pressemitteilung: Mit einer Verkehrspolitik von Vorgestern wird die Luft nicht sauberer

BUND: CDU kuriert an Symptomen, nicht an den Ursachen

Hart ins Gericht geht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Baden-Württemberg mit den neuen Vorschlägen der CDU-Landtagsfraktion zur Luftreinhaltung und zur Vermeidung von Fahrverboten. "Für die CDU ist die vermeintlich freie Fahrt im ständig größer werdenden Stau wichtiger als saubere Luft. Eine weitere Verzögerungstaktik durch Prüfung immer neuer Vorschläge löst die Luftreinhalteprobleme ebenso wenig wie die Forderung nach dem Bau von neuen Ortsumfahrungen. Neue Straßen führen zu mehr Autoverkehr - das Problem der dreckigen Luft sind aber zu viele Autos in den Städten. Mit ihrer straßenbauorientierten Verkehrspolitik von Vorgestern versucht die CDU, die Symptome zu kurieren, sie behandelt nicht die Ursachen", sagt Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND. Mehr...

17. April 2018

Luftreihaltung: Besser ist noch lange nicht gut

BUND: Fahrverbote für dreckige Diesel ab Anfang 2019 notwendiger Schritt zu sauberer Luft

Am 15. April endete die dritte halbjährige Feinstaubalarm-Periode in der Landeshauptstadt Stuttgart. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e.V., zieht Bilanz "Die Luft in Stuttgart ist zwar etwas besser geworden, aber sie ist noch lange nicht gut. Insbesondere bei Stickstoffdioxid ist die Situation nach wie vor Besorgnis erregend und der Jahresgrenzwert wird deutlich überschritten", sagt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND und ergänzt: "Es ist daher folgerichtig und zwingend, dass die Landesregierung und die Stadt Stuttgart die Daumenschrauben anziehen. Erste Fahrverbote für dreckige Diesel ab Anfang des nächsten Jahres im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart sind unvermeidbar.

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12. April 2018

BUND Pressemitteilung zur geplanten VVS-Tarifreform

Gut aber nicht hinreichend

Der BUND Regionalverband Stuttgart begrüßt die am 11.04.2018 vom VVS-Aufsichtsrat beschlossene Zonenreduktion, dadurch sollen die VVS-Tickets bis zu 25 Prozent billiger und die Tarif-Übersichtlichkeit verbessert werden.

Der BUND warnt aber davor in der Maßnahme den entscheidenden Befreiungsschlag zu sehen, um die hohe Belastung mit Stickoxiden in den Innenstädten in den Griff zu bekommen - so jüngst von CDU und FDP-Politikern artikuliert. Zu einem greift die Fahrpreisvergünstigung, die noch nicht final beschlossen sind, wohl frühestens erst ab Mitte 2019 und zweitens zeigen die Erfahrung, dass eine rein auf attraktive Angebote ausgerichtete Verkehrspolitik noch keinen Schub zum dringend notwendigen Umsteigen vom Auto auf Busse und Bahnen bewirkt.

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BUND kritisiert Abstimmungsvorlage von OB Fritz Kuhn

Am morgigen Donnerstag soll im Stuttgarter Gemeinderat eine Vorlage des Oberbürgermeisters Fritz Kuhn (Grüne) zur Abstimmung kommen – die Gemeinderatsdrucksache 212/2018 trägt den erwartungsvollen Titel „Stuttgart auf dem Weg zur glyphosatfreien Stadt“.

Der BUND Regionalverband Stuttgart begrüßt im Grundsatz das Anliegen, dass in Stuttgart das als krebsverdächtig eingestufte Pestizid Glyphosat in den verschiedensten Anwendungsbereichen endlich verschwindet.

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27. Februar 2018

Endlich frei Durchatmen - wegweisendes Urteil für saubere Luft

BUND-Kommentar

zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: 


Schutz der Gesundheit geht vor freie Fahrt für dreckige Diesel – Fahrverbote ab Anfang 2019 unvermeidlich

 Der BUND Baden-Württemberg  begrüßt das heutige Urteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts zur Zulässigkeit von Diesel-Fahrverboten in Eigenregie der Bundesländer als wegweisend  für eine ernsthafte Luftreinhaltepolitik und den Schutz der Gesundheit der vom Verkehr betroffenen Bürgerinnen und Bürger. „Die heutige Entscheidung der obersten Verwaltungsrichter ist richtungsweisend und geht in ihrer Bedeutung weit über Stuttgart und Düsseldorf hinaus. Sie zeigt:  Die Landesregierungen müssen die Gesundheit ihrer Bürger*innen in allen übermäßig belasteten Städten schützen. Die freie Fahrt für dreckige Diesel ist endgültig vorbei. Die Städte und Gemeinden sind nicht länger ein rechtsfreier Raum, in dem der Autoverkehr fortlaufend gegen das Umweltrecht verstoßen darf. Die Grenzwerte zur Luftreinhaltung sind tatsächlich ein scharfes Schwert und kein zahnloser Papiertiger im Gutdünken der Autoindustrie“, erklärt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND. Mehr...

 

 

 

Bezug zur Stuttgarter Zeitung...

Die Firma Bosch hat sich beim Thema Dieselgate wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und wurde vom BUND dafür auch hart kritisiert. Bei der jüngsten Offensive ihre 100.000 Mitarbeiter in Deutschland auf geleaste Dienstfahrräder zu bewegen, bekommt der Stuttgarter Weltkonzern jedoch vom BUND ein ausdrückliches Lob.

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30. Januar 2018

Land soll Beschwerde gegen Neckartor-Luftreinhalteurteil fallen lassen - EU sieht dann eventuell von Klage ab

Heute festgelegte Frist der EU an Deutschland bis nächste Woche konkrete Luftreinhaltemaßnahmen zu unterbreiten.

Der BUND fordert das Land bzw. das Regierungspräsidium Stuttgart auf keine aufschiebende Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes Stuttgart vom 20.12.2017 einzulegen. Die 13. Kammer des Gerichts folgte den Forderungen von zwei Anwohnern des Stuttgarter Neckartors den gerichtlichen Vergleich vom Frühjahr 2016 umgehend zu vollziehen. Mehr...

26. Januar 2018

BUND fordert Task Force – Bahnknoten am Flughafen gehört auf den Prüfstand

BUND-Kommentar zu Kostensteigerungen bei Stuttgart 21 auf bis zu 8,2 Milliarden Euro

„Die heute bekannt gewordenen Kostensteigerungen bei Stuttgart 21 auf bis zu 8,2 Milliarden Euro sind ein vernichtendes Urteil. Die Verantwortlichen dürfen sich nicht länger wegducken und an Luftschlössern festhalten. Mehr... 

 

 

20. Dezember 2017

BUND-Kommentar zum Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart zum Verkehr am Neckartor:

Auch Anwohner am Neckartor haben das Recht, gesund zu leben – zweite schallende Ohrfeige für Landesregierung und Regierungspräsidium wegen ungenügender Maßnahmen zur Luftreinhaltung

BUND fordert als Sofortmaßnahmen Umwidmung einer Fahrspur am Neckartor zur Busspur, Tempolimits und Einrichtung von Pförtnerampeln auf den Zufahrtsstraßen

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5. Dezember 2017

Zu, Zu, ...die Straße ist endlich zu! Vicinalweg bleibt künftig für Autoverkehr ganz geschlossen

Vor Weihnachten hat der BUND in Stuttgart noch einen großartigen Erfolg eingefahren. Der sogenannte Vicinalweg, eine Autostraße durch das Naturschutzgebiet Greutterwald zwischen Weilimdorf und Zuffenhausen, wird endgültig für den Autoverkehr geschlossen - nach 54 !Jahren. Die Straße diente primär als Zufahrtstraßen für Betriebsangehörige großer Firmen wie Porsche und Nokia.

Der BUND hat seit 2013 intensiv dafür gekämpft mit zahlreichen Stellungnahmen, Pressemitteilungen, Teilnahme an Protestaktionen, Lobbyarbeit, etc.. Ein vom BUND initiiertes Artenschutzgutachten brachte den Durchbruch. Bei den Untersuchungen wurde der streng geschützte Springfrosch nachgewiesen. Die Populationsgröße im Greutterwald ist jedoch rückläufig, weil schon etliche Tiere von den Autos auf dem Vicinalweg überfahren wurden.

„Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil eine starke Lobby von großen Firmen sowie eine träge Stuttgarter Stadtverwaltung  - Straßensperrungen in der Automobilhauptstadt geht eigentlich gar nicht – überwunden werden musste“, resümiert BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer.

Neben dem BUND hat die Initiative Greutterwald großen Verdienst an dem Erfolg - mit der der BUND in der Sache enge zusammen gearbeitet hat.

 Rückfragen an: Gerhard Pfeifer, 0711761970-40

 

1. Dezember 2017

Stuttgart 21: Kosten, Artenschutz & badisch-schwäbische Eidechsen Wie die Bahn mit einem 0,2 % "Fürzchen" einen großen Medien-Ballon aufbläst


http://www.bund-rvso.de/stuttgart-21-kosten-artenschutz-eidechsen-propagan.html

Die Deutsche Bahn rechnet bei Stuttgart 21 mit einer erneuten Erhöhung der Kosten von 6,5 Milliarden auf 7,6 Milliarden Euro. Aus Kreisen des Aufsichtsrates wurde im November 2017 bestätigt, dass dies aus einer Vorlage für das nächste Aufsichtsratstreffen hervorgeht. In dem Papier sei außerdem von einer Inbetriebnahme erst im Dezember 2024 die Rede. Im Jahr 2007 sollte das Projekt noch 2,8 Milliarden Euro kosten. Beim Volksentscheid über das teure Großprojekt wurden der Öffentlichkeit noch 4,5 Milliarden Kosten versprochen. Die Bahn hat also ein PR-Problem. Schon früher hat das Unternehmen schon mit der "besten und umstrittensten" PR-Agentur der Welt, mit Burson Marsteller zusammengearbeitet. Jetzt geht es der Bahn darum, von den tatsächlichen Ursachen der Kostenexplosion abzulenken. Mehr...

27. Oktober 2017

Pressemitteilung: Klebrige Taubenvergrämungspaste gefährdet geschützte Vogelarten und Fledermäuse BUND fordert Verbot in Stuttgart und anderswo

In Stuttgart wird u.a. am Einkaufszentrum Milaneo an Fensterbänken, Rohren, Leitungen und vielen weiteren horizontalen Bauteilen zur Taubenabwehr die stark klebende Taubenvergrämungspaste „nopaloma“ verwendet. Die mit Quarzsand bedeckte Klebemasse soll bei Vögeln, die darauf landen ein unangenehmes Empfinden hervorrufen, sodass sie nach zwei bis dreimaliger Wiederkehr ganz wegbleiben. Nachweislich wurden auch in Stuttgart schon mehrere, mit „nopaloma“ verklebte Tauben gesichtet und versorgt.

 

In Stuttgart gibt es mehrere Reviere und Brutplätze des nach Bundesartenschutzgesetz streng geschützten Wanderfalken. Wanderfalken ernähren sich im städtischen Umfeld überwiegend von Tauben.

Mehr Infos...


20. Oktober 2017

Schönste im ganzen Land

Die Allee des Jahres 2017 ist eine 1,5 Kilometer lange Ahorn-Allee und liegt zwischen Wernau und dem Weiler Freitagshof im Kreis Esslingen. Das Foto von Angelika Vetter-Kurz aus Wernau ist das Gewinnerfoto aus 131 eingereichten Bildern. Eine siebenköpfige Jury des BUND aus verschiedenen Bundesländern hat die Allee im Rahmen des bundesweiten Fotowettbewerbs zur Allee des Jahres ausgewählt. Mehr...

13. September 2017

BUND-Stellungnahme zu Anhörungsverfahren für die Aus- und Neubaustrecke Stuttgart Augsburg im Bereich Stuttgart-Wendlingen mit Flughafenanbindung, PFA 1.3b „Gäubahnführung“

Der BUND Regionalverband Stuttgart lehnt mit dem BUND Landesverband BaWü das beantragte Vorhaben der DB grundsätzlich und entschieden ab!  Die Führung der Gäubahn sollte weiterhin über Stuttgart-Vaihingen bzw. die Panoramastrecke in den Knoten Stuttgarter Hauptbahnhof erfolgen. Trotz Realisierung von S21-Teilabschnitten wie Tiefbahnhof, Fildertunnel, etc. ist dies möglich und sinnvoll. Der geplante Ausbau des Vaihinger Bahnhofs unterstreicht diese Alternative. Mehr...

14. September 2017

BUND begrüßt Studie von Land und Region zur Anbindung der Gäubahn an den Hauptbahnhof über die Panoramabahn

„Und das Land bewegt sich doch. Mit einer neuen gutachterlichen Untersuchung zur direkten Anbindung der Gäubahn über die Panoramabahn an den Stuttgarter Hauptbahnhof ziehen die Landesregierung und die Region Stuttgart die richtigen Konsequenzen aus den zahlreichen Mängeln der Stuttgart 21-Planung. Die Umsetzung einer alten Forderung des BUND rückt damit in greifbare Nähe. Mehr...

 

 

Die Landesregierung hat die Anhörung zur Fortschreitung des Luftreinhalteplans durchgepeitscht, weil dieser wegen eines gerichtlichen Vergleichs bis zum 31. August genehmigt sein musste. Nun löst sich geplante Luftreinhalteplan klammheimlich in Luft auf. Wenn am 15. Oktober die nächste Feinstaub-Saison in Stuttgart beginnt, kann die Landesregierung den schadstoffgeplagten Stuttgarter Bürger*innen keinen verbesserten Luftreinhalteplan vorweisen. Mehr...

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Baden-Württemberg  begrüßt das heutige Urteil des Stuttgarter Verwaltungsgerichts zum Luftreinhalteplan in der Landeshauptstadt als wegweisend für eine ernsthafte Luftreinhaltepolitik und den Schutz der Gesundheit der vom Verkehr betroffenen Bürgerinnen und Bürger. „In ungewöhnlicher Deutlichkeit hat das Verwaltungsgericht klargestellt, dass die Bevölkerung in Stuttgart ein gesetzlich verbrieftes Recht hat, gesund zu leben und vor den Emissionen des Autoverkehrs wirksam geschützt zu werden. Mehr...

Das Landeskabinett hat heute in blindem Glauben an die Automobilindustrie auf Fahrverbote verzichtet. Richtig wäre es, die Zusage der Automobilindustrie auf Übernahme der Kosten für die Nachrüstung abzuwarten und dann zu prüfen, ob diese Nachrüstung die dringend nötigen Erfolge bringt. Erst, wenn beides gegeben ist, kann Ministerpräsident Kretschmann die Zusage geben, auf Fahrverbote zu verzichten. Mehr...

Das Zurückschrecken der Landesregierung vor der Autoindustrie ist inakzeptabel. Es geht zu Lasten der Gesundheit der von zu hohen Luftbelastungen betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Zum jetzigen Zeitpunkt auf Fahrverbote verzichten zu wollen, ist ein ungedeckter Scheck auf die Zukunft und setzt auf vage Versprechungen. Zugeständnisse hat die Autoindustrie vor dem Hintergrund großangelegter Abgasmanipulationen erst dann verdient, wenn sie nachweisbar technisch funktionierende und im Alltagsbetrieb wirksame Nachrüstungen liefern kann. Mehr...

In seiner Stellungnahme an das Regierungspräsidium Stuttgart setzt sich der BUND kritisch mit der dritten Fortschreibung des Stuttgarter Luftreinhalteplans auseinander. Maßstab der Bewertung sind die Grenzwerte für gesundheitsschädliche Luftschadstoffe. "Wir begrüßen die Erkenntnis des RP, dass es ohne Verkehrsbeschränkungen keine wirkliche Verbesserung der Luftqualität geben kann." Mehr...

SPD handelt sozial unverantwortlich- CDU ersetzt Politik durch Gerichte

Mit Empörung und völligem Unverständnis hat der BUND die drohende Ablehnung der geplanten Fahrverbote im Zuge der dritten Fortschreibung des Luftreinhaltplans aufgenommen. Nächsten Dienstag und Donnerstag kommt die Stellungnahme der Stadt Stuttgart im Umwelt- und Technikausschuss sowie im Gesamtplenum des Gemeinderats zur Abstimmung. CDU, SPD, Freie Wähler, FDP und AFD haben angekündigt gegen die geplanten Fahrverbote, die im Entwurf des Regierungspräsidiums beschrieben werden, zu votieren. Damit hätte diese Parteien eine Mehrheit gegen diese Luftreinhaltemaßnahme. Mehr...

Der BUND Baden-Württemberg kritisiert den Autogipfel des Landes am Freitag und bewertet das Treffen als einseitigen Schmusekurs mit der Automobilindustrie. „Politik und Autoindustrie bleiben bei dem Treffen weitgehend unter sich. Gespräche über eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität müssen aber mit einem breiten Spektrum der Zivilgesellschaft geführt werden“ Mehr...

Scharf kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Baden-Württemberg die vom Wirtschaftsministerium und der Autoindustrie betriebene Verwässerung des Stuttgarter Luftreinhalteplans. „Die Inhalte des Plans quasi auf der Zielgeraden weichspülen zu wollen, entwertet das gesamte Konzept zur Luftreinhaltung. Mehr...

Am 24. April endet die Offenlage des Entwurfs zum Regionalverkehrsplan. Der BUND lehnt den Entwurf in seiner Gesamtheit ab und fordert einen Neustart der Planungen, bei dem aktuelle Ziel- und Grenzwerte des CO2-Verbrauchs, der Stickoxid-Emissionen, des Flächenverbrauchs und der Lärmemissionen, als unverrückbare Leitplankenwerte eingehalten werden müssen. Mehr...

Vor wenigen Tagen haben der Mieterverein und die Hauseigentümerlobby Haus und Grund gemeinsam die Wohnungsbaupolitik der Stadt Stuttgart scharf kritisiert. Beide Organisationen rügen die angebliche „Ideologie im Rathaus“. Dem OB Fritz Kuhn wird vorgeworfen einen Deckel über die Stadt zu stülpen, weil er konsequent auf Innenentwicklung beim Wohnungsbau setzt und keine Neubaugebiete am Stadtrand ausweist. Mehr...

Am Ostersamstag endet die zweite halbjährige Feinstaubalarm-Periode in der Landeshauptstadt Stuttgart. Der BUND Landesverband Baden-Württemberg zieht Bilanz und sieht die Appelle zum freiwilligen Autoverzicht als gescheitert an. „Die Feinstaubalarme im zurückliegenden Winterhalbjahr waren weitgehend ein Flop und haben gezeigt, dass sich mit Freiwilligkeit und Appellen das Mobilitätsverhalten der Autofahrerinnen und Autofahrer viel zu wenig ändert.“ sagt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND in Baden-Württemberg. Mehr...

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Verwaltungsgericht Schleswig den Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den weiteren Verkauf zu viel Stickoxid ausstoßender neuer Diesel-Pkw beantragt.  „Tagtäglich werden in Deutschland rund 3500 neue Euro-6-Dieselautos verkauft, die auf der Straße den gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Grenzwert teils massiv überschreiten. Von staatlicher Seite wird nichts dagegen getan. Mehr... 

Der VVS-Fahrgastbeirat hat eine umfangreiche und fundierte Stellungnahme zum Stuttgarter Nahverkehrsentwicklungsplan verfasst. In Anbetracht der aktuellen Debatte über Luftreinhaltung und Mobiliät in der Landeshauptstadt kann die Stellungnahme einen wichtigen Beitrag leisten. Mehr...

Stuttgart 21 bleibt auch beim Artenschutz teuer und ineffektiv: So sollen bei dem aktuellen 10. Planänderungsverfahren für den S21-Abschnitt 1.6a in Obertürkheim streng geschützte Eidechsen aufwändig umgesiedelt bzw. in einem Freiland-Terrarium im Albvorland „zwischengehältert“ werden, bis sie irgendwann wieder ins Neckartal „rückgesiedelt“ werden. Diesen Verschiebebahnhof für die empfindlichen Reptilien lehnen der BUND und der Landesnaturschutzverband LNV in einer gemeinsamen Stellungnahme ab und schlagen Alternativen vor. Mehr...

Alarmiert zeigt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Baden-Württemberg von einem mutmaßlich  bevorstehenden „Kuhhandel“ zwischen Grünen und CDU anlässlich der morgigen Beratungen des Landeskabinetts zum Maßnahmenkonzept zur Luftreinhaltung in Stuttgart. Anscheinend will die CDU-Fraktion den geplanten Fahrverboten an Tagen mit Feinstaubalarm nur zustimmen, wenn auf Tempolimits auf Zubringerstraßen ins Stadtgebiet verzichtet wird. „Ein solcher Kuhhandel wäre ein Affront gegen die Gesundheit der von zu hohen Luftbelastungen betroffenen Bevölkerung. Mehr...

Anlässlich des morgen (14.2.) vorgestellten Wirkungsgutachtens in der Landeshauptstadt und im Landeskabinett fordert Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND: „Die Zeit des Diskutierens, Aussitzens und der Appelle ist vorbei. Tag für Tag leiden Bürger*innen an der schlechten Luft. Bereits an 25 Tagen wurden in diesem Jahr die Grenzwerte für Feinstaub überschritten. Die Politik muss jetzt handeln, um die Gesundheit der Menschen effektiv zu schützen.“ Mehr...

Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird.

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam können wir jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!

Zur Unterschriftenaktion

Zur Pressemitteilung

Der BUND begrüßt die Ankündigung der Stadt Stuttgart den Vicinalweg zwischen Weilimdorf und Zuffenhausen ab nächster Woche bis Mitte Mai und dann ab November 2017 dauerhaft für den Straßenverkehr zu sperren. Mehr...

Bei der Stuttgart 21- Lenkungskreissitzung am 01.02.2017 konnten die seit langem bekannten Probleme mit dem quellfähigen Gestein Anhydrit von der Bahn nicht ausgeräumt werden. Darauf zu hoffen, dass die Bahn die nicht mehr wegzuleugnenden Risiken beherrscht ist blauäugig. Mehr...

Der BUND Baden-Württemberg kritisiert die Aussagen von Thomas Bareiß zur Feinstaub-Krise in Stuttgart: „Es ist unverantwortlich, die Gefährdung der Gesundheit der Bürgerschaft durch zu hohe Feinstaub- und Sickstoffdioxidemissionen einfach wegzureden und der heiligen Kuh Autoverkehr zu opfern“. Mehr...

BUND und NABU in Baden-Württemberg sehen sich durch die Mitteilung des Regierungspräsidium Stuttgart zum Windpark Adelberg bestätigt. Eine Ausnahme vom Tötungsverbot für den bedrohten Rotmilan ist nicht gegeben. Mehr...

Die schon seit vielen Jahren von verschiedenen Seiten angestrebte Sperrung des Vicinalweges für den Kfz-Verkehr im Naturschutzgebiet Greutterwald ist immer noch nicht in trockenen Tüchern. Nachdem die Firma Porsche löblicherweise einer sofortigen Sperrung eingewilligt hat, hängt eine zeitnahe Umsetzung immer noch an der Firma Nokia. Der BUND findet das Herumgezicke von Nokia äußert ärgerlich. Mehr...

Am 12.12.2016 wurde von den Stuttgarter Gemeinderatsfraktionen der CDU, SPD, Freie Wähler und FDP ein Antrag eingebracht, der die Wiederaufnahme der Planungen zum Baugebiet Schafhaus in Stuttgart-Mühlhausen vorsieht. Neben dem Baugebiet wollen die Antragsteller noch zusätzlich eine Umfahrungstrasse verwirklicht haben. Der BUND lehnt den erneuten Versuch das umstrittene Baugebiet, in dem primär flächenverschwenderische Reihen- und Einfamilienhäuser gebaut werden sollen, entschieden ab. Mehr...

Obwohl es noch über zwei Wochen bis zum Jahresende sind, werden die Feinstaubgrenzwerte in Stuttgart auch im Jahr 2016 wiederum deutlich überschritten. Aktuell gibt es schon über 50 Überschreitungstage des Tagesmittelwertes von über 50 Mikrogramm. Zulässig sind maximal 35 Überschreitungstage. Wegen eines Gerichtsurteils drohen ab 1.1.2018 einschneidende Verkehrsbeschränkungen. Der BUND schlägt konkret vor, an Silvester in der Stuttgarter Innenstadt das Abbrennen von privaten Feuerwerkskörpern jeglicher Art – also Böller, Raketen, etc. - zu verbieten. Mehr...

Um den erheblichen Zeitverzug bei Stuttgart 21 aufzuholen, plant die Bahn zukünftig an mehr Stellen gleichzeitig für den Bahnhofstrog zu arbeiten.  Dafür benötigt die Bahn vom Eisenbahnbundesamt eine erweiterte Freigabe für die Grundwasserentnahme. Die Grundwasserentnahme, mit der die Baugruben trocken gehalten werden, ist bisher auf sieben Jahre befristet. Der BUND ist der Auffassung, dass für eine erweiterte Grundwasserentnahme eines anhörungspflichtigen Planänderungsverfahrens notwendig ist. Mehr...

Das Verkehrsministerium BW hat Anfang Dezember 2016 eine Anhörung abgeschlossen zu einem geplanten Entwurf einer Verordnung der Landesregierung über Betriebsbeschränkungen für kleine Feuerungsanlagen (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen).
Konkret geht es um Kamin- und Holzöfen bzw. Komfortöfen in Stuttgart, die zukünftig nicht mehr an Tagen mit Feinstaubalarm betrieben werden dürfen.
Der BUND hat dazu Stellung genommen und die geplante Verordnung grundsätzlich begrüßt und noch folgende Anregungen gemacht Mehr...

Zurzeit läuft bei der Stadt Stuttgart eine ämterübergreifende Abstimmung,  ob der Vicinalweg durch das Naturschutzgebiet Greutterwald für den Autoverkehr gesperrt werden soll. Involviert sind u.a. das Tiefbauamt, das Amt für öffentliche Ordnung und das Umweltamt. "Aus natur- und artenschutzfachlicher Sicht ist eine Sperrung dringend geboten", so Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer. Mehr...

Im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 muss der Untertürkheimer Güterbahnhof umgebaut werden. Bisher hat die Bahn keinen akzeptablen Vorschlag für die artgerechte Umsiedlung der geschützten Eidechsen-, Wildbienen- und Vogelarten gemacht. Die Idee, Mauereidechsen in die Esslinger Weinberge umzusiedeln lehnt der BUND ab. Mehr...

Um die Luftqualität in Stuttgart zu verbessern, setzt Stuttgarts Regierungspräsident Reimer ausschließlich auf die blaue Plakette. Da die Einführung dieser Plakette noch in weiter Ferne liegt, muss auch anderweitig gehandelt werden, um die Gesundheitsbelastung für die Bevölkerung zu senken. Die vom BUND vorgeschlagenen Tempolimits lehnt Reimer jedoch ab. Mehr...

Nach ersten Eindrücken des BUND Baden-Württemberg ist die Resonanz auf den 6. Feinstaubalarm noch verhalten. Trotz vergünstigten Angeboten im Öffentlichen Personennahverkehr fahren immer noch zu viele Autos auf den Straßen der Stuttgarter Innenstadt. Somit gefährden sich alle Autofahrerinnen und Autofahrer selbst- aber auch vor allem auch ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mehr...

Drohende Fahrverbote und Sanktionen des Europäischen Gerichtshofs erhöhen den Druck auf Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU), die Einführung der blauen Plakette zu beschleunigen. Großstädte wie Stuttgart, München oder Hamburg müssen ansonten in nächster Zeit mit Fahrverboten in den Innenstädten rechnen. Mehr...

Ein neues Gutachten des Landes zeigt, dass Tempolimits und Parkraumbewirtschaftung derzeit die besten Luftreinhaltemaßnahmen in Stuttgart darstellen. Die Umsetzung könnte rasch erfolgen, weil die Rechtsgrundlagen vorliegen. Im Gegensatz zur blauen Plakette, die zwar sehr gut geeignet wäre, aber von Verkehrsminister Dobrindt (CSU) blockiert wird. Mehr...

STOP CETA-Demo in Stuttgart- BUND BaWü40.000 Menschen haben am 17.9 in der Stuttgarter Innenstadt friedlich gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP. Nach der Auftaktkundgebung am Mittag startete ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof über den gesamten City-Ring. Der Zug wurde begleitet von einem vielfältigen Kulturprogramm - Straßentheater, Bands, Trommlern sowie Künstlerinnen und Künstlern. Bundesweit haben in sieben deutschen Städten 320.000 Menschen zeitgleich demonstriert. Mehr...

500 Euro für einen umweltfreundlichen Umstieg von Zweirädern mit Zweitaktmotor auf Elektroroller oder Elektrofahrrädern? Der BUND fordert jenes Tübinger Konzept in Stuttgart zu übernehmen: „Solch eine Umstiegsprämie wäre speziell in der hochbelasteten Landeshauptstadt ein geeigneter Baustein bei der immer dringlich werdenden Luftreinhaltung“ Mehr...

Eidechsen fühlen sich in Untertürkheim sehr wohlDie Stuttgarter Nachrichten berichten am 3./4. September, dass die Bahn große Probleme mit 6.000 Mauereidechsen im Bereich des geplanten Abstellbahnhofs in Untertürkheim hat. Es drohen weitere Verzögerungen, da sich die DB-AG nicht um diverse Ersatzflächen gekümmert hat. Mehr...

Der BUND begrüßt die Ankündigungen von verschiedenen Zoohandlungen, wie Kölle-Zoo und Garten-Dehner, den Verkauf von Reptilien mittelfristig einzustellen. Das Verbot soll schneller kommen und alle Exoten umfassen. Mehr...



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