5. Dezember 2017

Zu, Zu, ...die Straße ist endlich zu! Vicinalweg bleibt künftig für Autoverkehr ganz geschlossen

Vor Weihnachten hat der BUND in Stuttgart noch einen großartigen Erfolg eingefahren. Der sogenannte Vicinalweg, eine Autostraße durch das Naturschutzgebiet Greutterwald zwischen Weilimdorf und Zuffenhausen, wird endgültig für den Autoverkehr geschlossen - nach 54 !Jahren. Die Straße diente primär als Zufahrtstraßen für Betriebsangehörige großer Firmen wie Porsche und Nokia.

Der BUND hat seit 2013 intensiv dafür gekämpft mit zahlreichen Stellungnahmen, Pressemitteilungen, Teilnahme an Protestaktionen, Lobbyarbeit, etc.. Ein vom BUND initiiertes Artenschutzgutachten brachte den Durchbruch. Bei den Untersuchungen wurde der streng geschützte Springfrosch nachgewiesen. Die Populationsgröße im Greutterwald ist jedoch rückläufig, weil schon etliche Tiere von den Autos auf dem Vicinalweg überfahren wurden.

„Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil eine starke Lobby von großen Firmen sowie eine träge Stuttgarter Stadtverwaltung  - Straßensperrungen in der Automobilhauptstadt geht eigentlich gar nicht – überwunden werden musste“, resümiert BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer.

Neben dem BUND hat die Initiative Greutterwald großen Verdienst an dem Erfolg - mit der der BUND in der Sache enge zusammen gearbeitet hat.

 Rückfragen an: Gerhard Pfeifer, 0711761970-40

 

1. Dezember 2017

Stuttgart 21: Kosten, Artenschutz & badisch-schwäbische Eidechsen Wie die Bahn mit einem 0,2 % "Fürzchen" einen großen Medien-Ballon aufbläst


http://www.bund-rvso.de/stuttgart-21-kosten-artenschutz-eidechsen-propagan.html

Die Deutsche Bahn rechnet bei Stuttgart 21 mit einer erneuten Erhöhung der Kosten von 6,5 Milliarden auf 7,6 Milliarden Euro. Aus Kreisen des Aufsichtsrates wurde im November 2017 bestätigt, dass dies aus einer Vorlage für das nächste Aufsichtsratstreffen hervorgeht. In dem Papier sei außerdem von einer Inbetriebnahme erst im Dezember 2024 die Rede. Im Jahr 2007 sollte das Projekt noch 2,8 Milliarden Euro kosten. Beim Volksentscheid über das teure Großprojekt wurden der Öffentlichkeit noch 4,5 Milliarden Kosten versprochen. Die Bahn hat also ein PR-Problem. Schon früher hat das Unternehmen schon mit der "besten und umstrittensten" PR-Agentur der Welt, mit Burson Marsteller zusammengearbeitet. Jetzt geht es der Bahn darum, von den tatsächlichen Ursachen der Kostenexplosion abzulenken. Mehr...

27. Oktober 2017

Pressemitteilung: Klebrige Taubenvergrämungspaste gefährdet geschützte Vogelarten und Fledermäuse BUND fordert Verbot in Stuttgart und anderswo

In Stuttgart wird u.a. am Einkaufszentrum Milaneo an Fensterbänken, Rohren, Leitungen und vielen weiteren horizontalen Bauteilen zur Taubenabwehr die stark klebende Taubenvergrämungspaste „nopaloma“ verwendet. Die mit Quarzsand bedeckte Klebemasse soll bei Vögeln, die darauf landen ein unangenehmes Empfinden hervorrufen, sodass sie nach zwei bis dreimaliger Wiederkehr ganz wegbleiben. Nachweislich wurden auch in Stuttgart schon mehrere, mit „nopaloma“ verklebte Tauben gesichtet und versorgt.

 

In Stuttgart gibt es mehrere Reviere und Brutplätze des nach Bundesartenschutzgesetz streng geschützten Wanderfalken. Wanderfalken ernähren sich im städtischen Umfeld überwiegend von Tauben.

Mehr Infos...


20. Oktober 2017

Schönste im ganzen Land

Die Allee des Jahres 2017 ist eine 1,5 Kilometer lange Ahorn-Allee und liegt zwischen Wernau und dem Weiler Freitagshof im Kreis Esslingen. Das Foto von Angelika Vetter-Kurz aus Wernau ist das Gewinnerfoto aus 131 eingereichten Bildern. Eine siebenköpfige Jury des BUND aus verschiedenen Bundesländern hat die Allee im Rahmen des bundesweiten Fotowettbewerbs zur Allee des Jahres ausgewählt. Mehr...

13. September 2017

BUND-Stellungnahme zu Anhörungsverfahren für die Aus- und Neubaustrecke Stuttgart Augsburg im Bereich Stuttgart-Wendlingen mit Flughafenanbindung, PFA 1.3b „Gäubahnführung“

Der BUND Regionalverband Stuttgart lehnt mit dem BUND Landesverband BaWü das beantragte Vorhaben der DB grundsätzlich und entschieden ab!  Die Führung der Gäubahn sollte weiterhin über Stuttgart-Vaihingen bzw. die Panoramastrecke in den Knoten Stuttgarter Hauptbahnhof erfolgen. Trotz Realisierung von S21-Teilabschnitten wie Tiefbahnhof, Fildertunnel, etc. ist dies möglich und sinnvoll. Der geplante Ausbau des Vaihinger Bahnhofs unterstreicht diese Alternative. Mehr...

14. September 2017

BUND begrüßt Studie von Land und Region zur Anbindung der Gäubahn an den Hauptbahnhof über die Panoramabahn

„Und das Land bewegt sich doch. Mit einer neuen gutachterlichen Untersuchung zur direkten Anbindung der Gäubahn über die Panoramabahn an den Stuttgarter Hauptbahnhof ziehen die Landesregierung und die Region Stuttgart die richtigen Konsequenzen aus den zahlreichen Mängeln der Stuttgart 21-Planung. Die Umsetzung einer alten Forderung des BUND rückt damit in greifbare Nähe. Mehr...

 

 

Die Landesregierung hat die Anhörung zur Fortschreitung des Luftreinhalteplans durchgepeitscht, weil dieser wegen eines gerichtlichen Vergleichs bis zum 31. August genehmigt sein musste. Nun löst sich geplante Luftreinhalteplan klammheimlich in Luft auf. Wenn am 15. Oktober die nächste Feinstaub-Saison in Stuttgart beginnt, kann die Landesregierung den schadstoffgeplagten Stuttgarter Bürger*innen keinen verbesserten Luftreinhalteplan vorweisen. Mehr...

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Baden-Württemberg  begrüßt das heutige Urteil des Stuttgarter Verwaltungsgerichts zum Luftreinhalteplan in der Landeshauptstadt als wegweisend für eine ernsthafte Luftreinhaltepolitik und den Schutz der Gesundheit der vom Verkehr betroffenen Bürgerinnen und Bürger. „In ungewöhnlicher Deutlichkeit hat das Verwaltungsgericht klargestellt, dass die Bevölkerung in Stuttgart ein gesetzlich verbrieftes Recht hat, gesund zu leben und vor den Emissionen des Autoverkehrs wirksam geschützt zu werden. Mehr...

Das Landeskabinett hat heute in blindem Glauben an die Automobilindustrie auf Fahrverbote verzichtet. Richtig wäre es, die Zusage der Automobilindustrie auf Übernahme der Kosten für die Nachrüstung abzuwarten und dann zu prüfen, ob diese Nachrüstung die dringend nötigen Erfolge bringt. Erst, wenn beides gegeben ist, kann Ministerpräsident Kretschmann die Zusage geben, auf Fahrverbote zu verzichten. Mehr...

Das Zurückschrecken der Landesregierung vor der Autoindustrie ist inakzeptabel. Es geht zu Lasten der Gesundheit der von zu hohen Luftbelastungen betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Zum jetzigen Zeitpunkt auf Fahrverbote verzichten zu wollen, ist ein ungedeckter Scheck auf die Zukunft und setzt auf vage Versprechungen. Zugeständnisse hat die Autoindustrie vor dem Hintergrund großangelegter Abgasmanipulationen erst dann verdient, wenn sie nachweisbar technisch funktionierende und im Alltagsbetrieb wirksame Nachrüstungen liefern kann. Mehr...

In seiner Stellungnahme an das Regierungspräsidium Stuttgart setzt sich der BUND kritisch mit der dritten Fortschreibung des Stuttgarter Luftreinhalteplans auseinander. Maßstab der Bewertung sind die Grenzwerte für gesundheitsschädliche Luftschadstoffe. "Wir begrüßen die Erkenntnis des RP, dass es ohne Verkehrsbeschränkungen keine wirkliche Verbesserung der Luftqualität geben kann." Mehr...

SPD handelt sozial unverantwortlich- CDU ersetzt Politik durch Gerichte

Mit Empörung und völligem Unverständnis hat der BUND die drohende Ablehnung der geplanten Fahrverbote im Zuge der dritten Fortschreibung des Luftreinhaltplans aufgenommen. Nächsten Dienstag und Donnerstag kommt die Stellungnahme der Stadt Stuttgart im Umwelt- und Technikausschuss sowie im Gesamtplenum des Gemeinderats zur Abstimmung. CDU, SPD, Freie Wähler, FDP und AFD haben angekündigt gegen die geplanten Fahrverbote, die im Entwurf des Regierungspräsidiums beschrieben werden, zu votieren. Damit hätte diese Parteien eine Mehrheit gegen diese Luftreinhaltemaßnahme. Mehr...

Der BUND Baden-Württemberg kritisiert den Autogipfel des Landes am Freitag und bewertet das Treffen als einseitigen Schmusekurs mit der Automobilindustrie. „Politik und Autoindustrie bleiben bei dem Treffen weitgehend unter sich. Gespräche über eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität müssen aber mit einem breiten Spektrum der Zivilgesellschaft geführt werden“ Mehr...

Scharf kritisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Baden-Württemberg die vom Wirtschaftsministerium und der Autoindustrie betriebene Verwässerung des Stuttgarter Luftreinhalteplans. „Die Inhalte des Plans quasi auf der Zielgeraden weichspülen zu wollen, entwertet das gesamte Konzept zur Luftreinhaltung. Mehr...

Am 24. April endet die Offenlage des Entwurfs zum Regionalverkehrsplan. Der BUND lehnt den Entwurf in seiner Gesamtheit ab und fordert einen Neustart der Planungen, bei dem aktuelle Ziel- und Grenzwerte des CO2-Verbrauchs, der Stickoxid-Emissionen, des Flächenverbrauchs und der Lärmemissionen, als unverrückbare Leitplankenwerte eingehalten werden müssen. Mehr...

Vor wenigen Tagen haben der Mieterverein und die Hauseigentümerlobby Haus und Grund gemeinsam die Wohnungsbaupolitik der Stadt Stuttgart scharf kritisiert. Beide Organisationen rügen die angebliche „Ideologie im Rathaus“. Dem OB Fritz Kuhn wird vorgeworfen einen Deckel über die Stadt zu stülpen, weil er konsequent auf Innenentwicklung beim Wohnungsbau setzt und keine Neubaugebiete am Stadtrand ausweist. Mehr...

Am Ostersamstag endet die zweite halbjährige Feinstaubalarm-Periode in der Landeshauptstadt Stuttgart. Der BUND Landesverband Baden-Württemberg zieht Bilanz und sieht die Appelle zum freiwilligen Autoverzicht als gescheitert an. „Die Feinstaubalarme im zurückliegenden Winterhalbjahr waren weitgehend ein Flop und haben gezeigt, dass sich mit Freiwilligkeit und Appellen das Mobilitätsverhalten der Autofahrerinnen und Autofahrer viel zu wenig ändert.“ sagt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND in Baden-Württemberg. Mehr...

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Verwaltungsgericht Schleswig den Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den weiteren Verkauf zu viel Stickoxid ausstoßender neuer Diesel-Pkw beantragt.  „Tagtäglich werden in Deutschland rund 3500 neue Euro-6-Dieselautos verkauft, die auf der Straße den gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Grenzwert teils massiv überschreiten. Von staatlicher Seite wird nichts dagegen getan. Mehr... 

Der VVS-Fahrgastbeirat hat eine umfangreiche und fundierte Stellungnahme zum Stuttgarter Nahverkehrsentwicklungsplan verfasst. In Anbetracht der aktuellen Debatte über Luftreinhaltung und Mobiliät in der Landeshauptstadt kann die Stellungnahme einen wichtigen Beitrag leisten. Mehr...

Stuttgart 21 bleibt auch beim Artenschutz teuer und ineffektiv: So sollen bei dem aktuellen 10. Planänderungsverfahren für den S21-Abschnitt 1.6a in Obertürkheim streng geschützte Eidechsen aufwändig umgesiedelt bzw. in einem Freiland-Terrarium im Albvorland „zwischengehältert“ werden, bis sie irgendwann wieder ins Neckartal „rückgesiedelt“ werden. Diesen Verschiebebahnhof für die empfindlichen Reptilien lehnen der BUND und der Landesnaturschutzverband LNV in einer gemeinsamen Stellungnahme ab und schlagen Alternativen vor. Mehr...

Alarmiert zeigt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Baden-Württemberg von einem mutmaßlich  bevorstehenden „Kuhhandel“ zwischen Grünen und CDU anlässlich der morgigen Beratungen des Landeskabinetts zum Maßnahmenkonzept zur Luftreinhaltung in Stuttgart. Anscheinend will die CDU-Fraktion den geplanten Fahrverboten an Tagen mit Feinstaubalarm nur zustimmen, wenn auf Tempolimits auf Zubringerstraßen ins Stadtgebiet verzichtet wird. „Ein solcher Kuhhandel wäre ein Affront gegen die Gesundheit der von zu hohen Luftbelastungen betroffenen Bevölkerung. Mehr...

Anlässlich des morgen (14.2.) vorgestellten Wirkungsgutachtens in der Landeshauptstadt und im Landeskabinett fordert Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND: „Die Zeit des Diskutierens, Aussitzens und der Appelle ist vorbei. Tag für Tag leiden Bürger*innen an der schlechten Luft. Bereits an 25 Tagen wurden in diesem Jahr die Grenzwerte für Feinstaub überschritten. Die Politik muss jetzt handeln, um die Gesundheit der Menschen effektiv zu schützen.“ Mehr...

Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird.

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam können wir jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!

Zur Unterschriftenaktion

Zur Pressemitteilung

Der BUND begrüßt die Ankündigung der Stadt Stuttgart den Vicinalweg zwischen Weilimdorf und Zuffenhausen ab nächster Woche bis Mitte Mai und dann ab November 2017 dauerhaft für den Straßenverkehr zu sperren. Mehr...

Bei der Stuttgart 21- Lenkungskreissitzung am 01.02.2017 konnten die seit langem bekannten Probleme mit dem quellfähigen Gestein Anhydrit von der Bahn nicht ausgeräumt werden. Darauf zu hoffen, dass die Bahn die nicht mehr wegzuleugnenden Risiken beherrscht ist blauäugig. Mehr...

Der BUND Baden-Württemberg kritisiert die Aussagen von Thomas Bareiß zur Feinstaub-Krise in Stuttgart: „Es ist unverantwortlich, die Gefährdung der Gesundheit der Bürgerschaft durch zu hohe Feinstaub- und Sickstoffdioxidemissionen einfach wegzureden und der heiligen Kuh Autoverkehr zu opfern“. Mehr...

BUND und NABU in Baden-Württemberg sehen sich durch die Mitteilung des Regierungspräsidium Stuttgart zum Windpark Adelberg bestätigt. Eine Ausnahme vom Tötungsverbot für den bedrohten Rotmilan ist nicht gegeben. Mehr...

Die schon seit vielen Jahren von verschiedenen Seiten angestrebte Sperrung des Vicinalweges für den Kfz-Verkehr im Naturschutzgebiet Greutterwald ist immer noch nicht in trockenen Tüchern. Nachdem die Firma Porsche löblicherweise einer sofortigen Sperrung eingewilligt hat, hängt eine zeitnahe Umsetzung immer noch an der Firma Nokia. Der BUND findet das Herumgezicke von Nokia äußert ärgerlich. Mehr...

Am 12.12.2016 wurde von den Stuttgarter Gemeinderatsfraktionen der CDU, SPD, Freie Wähler und FDP ein Antrag eingebracht, der die Wiederaufnahme der Planungen zum Baugebiet Schafhaus in Stuttgart-Mühlhausen vorsieht. Neben dem Baugebiet wollen die Antragsteller noch zusätzlich eine Umfahrungstrasse verwirklicht haben. Der BUND lehnt den erneuten Versuch das umstrittene Baugebiet, in dem primär flächenverschwenderische Reihen- und Einfamilienhäuser gebaut werden sollen, entschieden ab. Mehr...

Obwohl es noch über zwei Wochen bis zum Jahresende sind, werden die Feinstaubgrenzwerte in Stuttgart auch im Jahr 2016 wiederum deutlich überschritten. Aktuell gibt es schon über 50 Überschreitungstage des Tagesmittelwertes von über 50 Mikrogramm. Zulässig sind maximal 35 Überschreitungstage. Wegen eines Gerichtsurteils drohen ab 1.1.2018 einschneidende Verkehrsbeschränkungen. Der BUND schlägt konkret vor, an Silvester in der Stuttgarter Innenstadt das Abbrennen von privaten Feuerwerkskörpern jeglicher Art – also Böller, Raketen, etc. - zu verbieten. Mehr...

Um den erheblichen Zeitverzug bei Stuttgart 21 aufzuholen, plant die Bahn zukünftig an mehr Stellen gleichzeitig für den Bahnhofstrog zu arbeiten.  Dafür benötigt die Bahn vom Eisenbahnbundesamt eine erweiterte Freigabe für die Grundwasserentnahme. Die Grundwasserentnahme, mit der die Baugruben trocken gehalten werden, ist bisher auf sieben Jahre befristet. Der BUND ist der Auffassung, dass für eine erweiterte Grundwasserentnahme eines anhörungspflichtigen Planänderungsverfahrens notwendig ist. Mehr...

Das Verkehrsministerium BW hat Anfang Dezember 2016 eine Anhörung abgeschlossen zu einem geplanten Entwurf einer Verordnung der Landesregierung über Betriebsbeschränkungen für kleine Feuerungsanlagen (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen).
Konkret geht es um Kamin- und Holzöfen bzw. Komfortöfen in Stuttgart, die zukünftig nicht mehr an Tagen mit Feinstaubalarm betrieben werden dürfen.
Der BUND hat dazu Stellung genommen und die geplante Verordnung grundsätzlich begrüßt und noch folgende Anregungen gemacht Mehr...

Zurzeit läuft bei der Stadt Stuttgart eine ämterübergreifende Abstimmung,  ob der Vicinalweg durch das Naturschutzgebiet Greutterwald für den Autoverkehr gesperrt werden soll. Involviert sind u.a. das Tiefbauamt, das Amt für öffentliche Ordnung und das Umweltamt. "Aus natur- und artenschutzfachlicher Sicht ist eine Sperrung dringend geboten", so Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer. Mehr...

Im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 muss der Untertürkheimer Güterbahnhof umgebaut werden. Bisher hat die Bahn keinen akzeptablen Vorschlag für die artgerechte Umsiedlung der geschützten Eidechsen-, Wildbienen- und Vogelarten gemacht. Die Idee, Mauereidechsen in die Esslinger Weinberge umzusiedeln lehnt der BUND ab. Mehr...

Um die Luftqualität in Stuttgart zu verbessern, setzt Stuttgarts Regierungspräsident Reimer ausschließlich auf die blaue Plakette. Da die Einführung dieser Plakette noch in weiter Ferne liegt, muss auch anderweitig gehandelt werden, um die Gesundheitsbelastung für die Bevölkerung zu senken. Die vom BUND vorgeschlagenen Tempolimits lehnt Reimer jedoch ab. Mehr...

Nach ersten Eindrücken des BUND Baden-Württemberg ist die Resonanz auf den 6. Feinstaubalarm noch verhalten. Trotz vergünstigten Angeboten im Öffentlichen Personennahverkehr fahren immer noch zu viele Autos auf den Straßen der Stuttgarter Innenstadt. Somit gefährden sich alle Autofahrerinnen und Autofahrer selbst- aber auch vor allem auch ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mehr...

Drohende Fahrverbote und Sanktionen des Europäischen Gerichtshofs erhöhen den Druck auf Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU), die Einführung der blauen Plakette zu beschleunigen. Großstädte wie Stuttgart, München oder Hamburg müssen ansonten in nächster Zeit mit Fahrverboten in den Innenstädten rechnen. Mehr...

Ein neues Gutachten des Landes zeigt, dass Tempolimits und Parkraumbewirtschaftung derzeit die besten Luftreinhaltemaßnahmen in Stuttgart darstellen. Die Umsetzung könnte rasch erfolgen, weil die Rechtsgrundlagen vorliegen. Im Gegensatz zur blauen Plakette, die zwar sehr gut geeignet wäre, aber von Verkehrsminister Dobrindt (CSU) blockiert wird. Mehr...

STOP CETA-Demo in Stuttgart- BUND BaWü40.000 Menschen haben am 17.9 in der Stuttgarter Innenstadt friedlich gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP. Nach der Auftaktkundgebung am Mittag startete ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof über den gesamten City-Ring. Der Zug wurde begleitet von einem vielfältigen Kulturprogramm - Straßentheater, Bands, Trommlern sowie Künstlerinnen und Künstlern. Bundesweit haben in sieben deutschen Städten 320.000 Menschen zeitgleich demonstriert. Mehr...

500 Euro für einen umweltfreundlichen Umstieg von Zweirädern mit Zweitaktmotor auf Elektroroller oder Elektrofahrrädern? Der BUND fordert jenes Tübinger Konzept in Stuttgart zu übernehmen: „Solch eine Umstiegsprämie wäre speziell in der hochbelasteten Landeshauptstadt ein geeigneter Baustein bei der immer dringlich werdenden Luftreinhaltung“ Mehr...

Eidechsen fühlen sich in Untertürkheim sehr wohlDie Stuttgarter Nachrichten berichten am 3./4. September, dass die Bahn große Probleme mit 6.000 Mauereidechsen im Bereich des geplanten Abstellbahnhofs in Untertürkheim hat. Es drohen weitere Verzögerungen, da sich die DB-AG nicht um diverse Ersatzflächen gekümmert hat. Mehr...

Der BUND begrüßt die Ankündigungen von verschiedenen Zoohandlungen, wie Kölle-Zoo und Garten-Dehner, den Verkauf von Reptilien mittelfristig einzustellen. Das Verbot soll schneller kommen und alle Exoten umfassen. Mehr...



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20. Januar 2018

"Wir haben es satt"-Demo Auf nach Berlin!

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Die Ortsgruppe Korntal-Münchingen stellt in Ihrem Buch insgesamt 44 seltene bzw. bemerkenswerte Arten ihrer Gemarkung mit Text und Bild vor.

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BUND Werberteam im Rems-Murr-Kreis unterwegs

Im Dezember wirbt ein BUND-Team von Mittags bis in die frühen Abendstunden direkt an der Haustür. Die Team-Mitglieder sind an den grünen BUND-Jacken zu erkennen und mit BUND-Ausweisen ausgestattet. Mehr...