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BUND Regionalverband Stuttgart

Der BUND vor Ort in Freiberg am Neckar

Freiberg blüht auf - hier ein Beispiel in den Vorgärten

Bildquelle: BUND Vorstand Conrad Fink

Der Arbeitskreis " Freiberg blüht auf" freut sich mit den Bürgern, dass der eingesäte Wildblumensamen nun aufgeht. Sonne, Regen und regelmäßiges Gießen bringen wunderbare bunte Ergebnisse. Hier beispielhaft der Vorgarten von Conrad Fink, Vorstand BUND Stadtverband Freiberg a.N. Außderdem haben die Holzbienen der Schüler der Gründlandschule haben ein schönes Plätzchen gefunden.

Lavendel in den Weinbergen von Freiberg am Neckar

Lavendel beliebt bei den Wildbienen.

Freizeit Wengerter machen mit beim Projekt Freiberg a.N. blüht auf. Mohn und Lavendel gedeiht gut an den sonnigen Hängen am Neckar zwischen den Weinreben ist genug Platz für Wildblumen.

 

Mohn für die Wildbienen in den Weinbergen am Neckar

Freiberg blüht auf - das Projekt

„Freiberg blüht auf“ nicht nur ein Projekt, das sich für mehr Wildblumen in der Stadt einsetzt. „Freiberg blüht auf“ soll vielmehr eine Bewegung sein, die Brücken zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Schichten bildet, damit gemeinsam für eine Sache gekämpft wird: für die ökologische Aufwertung des urbanen Raums, dem Fördern von Umweltbewusstsein, Naturwissen und der Verankerung von Nachhaltigkeit, Gemeinschaftlichkeit und Ökologie in der Bevölkerung. Das Projekt startete Anfang April 2019 in Freiberg am Neckar mit dem Verteilen von Samenmischung mit 28 Blumenarten an die Bürger.

 

 

Schüler der Grundschule - Grünland unterstützen das Projekt Freiberg blüht auf

Holzbienenfür Kinowiese


Passend zum Start des Projektes “Freiberg blüht auf“ liefen Kinder der Grünlandschule mit ihren selbst bemalten Holzbienen zur Kinowiese am Bahnhof - eine Blumenwiese der Stadt Freiberg. Mit dabei war die Lehrerin Martina Trinkner-Wottawa, die das Gemeinschaftsprojekt des BUND und der Stadt an der Schule begleitet und der Projektinitiator Marcel Rückert.

Die Dritt- und Viertklässler der Grünlandschule bemalten 100 Holzbienen für uns Freiberger. Zu Beginn der Malaktion motivierte und begeisterte  Marcel Rückert die Kinder mit seinem Vortrag „mehr Lebensraum für Wildbienen“. Die ersten Holzbienen wurden somit als Zeichen „Freiberg schafft Lebensraum für Bienen“ auf die Kinowiese gesetzt.

Die Kinowiese in Freiberg a.N. hat ihren Namen aus der Zeit, als dort noch ein altes Kino stand. Nach Abriss lag das Grundstück brach. Eine kleine Bürgerinitiative, die sich aus den Bürgern der Nothaft Str. und Friedrich-List Str. und Mitglieder des BUND zusammensetzte, hat es zu einem Biotop gepflegt. Schmetterlingssträucher wurden in Kooperation mit dem BUND Stadtverband Freiberg gepflanzt. Das Grundstück ist im Sommer eine Augenweide durch die vielen bunten Wiesenblumen.

Munter halfen alle Kinder mit, Stahlstangen in den Boden zu rammen. Stolz steckten die Kinder ihre Biene oben drauf, gut sichtbar für alle S-Bahnfahrer und als Willkommensgruß. Der Ausflug in die Natur war einfach ein schönes Erlebnis. Fröhlich zog die Gruppe wieder ab, geblieben sind zehn bunte Bienchen.

Inzwischen summen und brummen auch um die Grünlandschule bunte Bienen und warten auf das Sprießen und Blühen der Wiesenblumen, die im Rahmen der Grundlandputzete vor einiger Zeit ausgesät  wurden.

 

 

 

BUND-Stadtverband Freiberg am Neckar

Was wir tun - wofür wir uns einsetzen 

  • Engagement zur Verminderung der Luftbelastung im Bereich des Ortszentrums. Initiative zur Messung von Feinstaub und Stickstoffdioxid im Bereich der Autobahn. Dies führte dazu, dass die neue Gesamtschule eine Filteranlage erhält.
  • Der BUND setzt sich für die Einrichtung ständiger Messstellen für Luftschadstoffe und Lärm im Bereich der Autobahn ein.
  • Einrichtung einer eigenen BUND-Messstelle für Feinstaub. 
  • Pflege des Halbtrockenrasens „Alte Bahnlinie" seit über 20 Jahren gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein.
  • Mitglieder des BUND pflegen und erhalten Streuobstwiesen und restaurieren Historische Mauerweinberge.
  • Pflege einer städtischen Baubrache „Kinowiese“ in der Nothaftstraße unter Naturschutzaspekten gemeinsam mit Anwohnern.
  • Projekt Erhalt der Neckar-Schwarzpappe
  • Nachzucht von wertvollen alten Obstsorten.
  • Sicherung von Wild- und Gartenpflanzen bei Eingriffen.
  • Spende von Bäumen an Bevölkerung und Stadt
  • Spende und Pflanzung von gebietsheimischen Wildarten (Baum des Jahres). und von nachgezüchteten Obstbäumen.
  • Organisation, Ausführung und Finanzierung von Projekten zur Förderung von Wildkräutern und Blumenwiesen (Kinowiese am Bahnhof, Kreisel bei Geisingen)
  • Beteiligung an den Putzeten am Altneckar gemeinsam mit den Fischereivereinen.
  • Beteiligung an den Gemarkungsputzeten der Stadt Freiberg am Neckar.
  • Verschiedene Angebote an Ferienkinder im Rahmen des Schülerferienprogramms der Stadt Freiberg (Betreuung der Kinder und Einsatz des Ökomobils in verschiedenen Lebensräumen, Pflanzen-Ernten-Kochen etc.)
  • Kooperation mit Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen (Ev. Familienbildung) zur Förderung des Umweltbewusstseins und der Umwelterziehung
  • Pilotprojekt mit der Amandusgemeinde zur Förderung bedrohter Vogelarten (Dohle, Mauersegler, Turmfalke) auf dem Turm der Amanduskirche.
  • Initiativen zum Schutz streng geschützter Arten wie etwa Eidechsen
  • Kartierung und Betreuung von Schwalbenkolonien im Stadtgebiet.
  • Erfassung und Kartierung besonders und streng geschützter Arten im Stadtgebiet.
  • Erarbeitung einer Expertise zur Ansiedlung des Weißstorches in Freiberg-Geisingen und Beratung der Stadt.  
  • Organisation von Filmvorführungen über und Führungen in die Schutzgebiete.
  • Enge Kooperation mit den Fischereivereinen (Putzeten, Führungen, Vorträge etc.)
  • Überwachung der Allgemeinverfügung in den Naturschutzgebieten und der Anleinpflicht auf landwirtschaftlichen Flächen im Neckartal durch unsere Naturschutzwarte in enger Kooperation mit den zuständigen Behörden.
  • Kooperation mit Verbänden und Bürgergruppen zur Erhaltung städtischer Grünflächen (Streuobstwiesen in der Klinge, Hangwiese in der Nothaftstraße)
  • Führungen für Kinder und Erwachsene zum Thema Natur
  • Pressearbeit zu verschiedenen Umweltthemen
  • Führung und Vorträge zum Thema Umwelt- und Naturschutz.
  • Beteiligung an Runden Tischen der Stadt Freiberg a. N.: Freibergs neue Mitte und zur Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes
  • Freibergs neue Mitte
  • Klimaschutzkonzept Freiberg
  • Der BUND ist Staatlich anerkannter Naturschutzverband nach § 29 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und gibt im Rahmen von Planungsverfahren Stellungnahmen als Träger öffentlicher Belange ab, welche das Thema Nachhaltigkeit betreffen.
  • Der BUND ist Ansprechpartner für die Stadt Freiberg a. N., Gruppierungen und den BürgerInnen Freibergs zu allen Fragen des Natur- und Umweltschutzes und hilft bei Problemen weiter.

Womit wir uns aktuell beschäftigen

  • "Freiberg blüht auf" Anlage von Bienenwiesen gemeinsam mit der Stadt, den Grundschulen, Bürgern, Gewerbetreibenden und Landwirten
  • Schutz des Baumbestandes und Erhalt der Grünflächen auf der Gemarkung von Freiberg a. N.
  • Reduzierung des Flächenverbrauchs und umweltverträgliche Stadt-Entwicklung.
  • Ökologischer Stadtumbau unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes und der Ortsbildgestaltung. 
  • Kooperation mit Grundschulen bei der Umwelterziehung
  • Einhausung der Autobahn auf mindestens vier Kilometern mit Radweg und optisch ansprechenden Lärmschutzanlagen.

       

     

Was wir sonst noch gemacht haben

  • Pflanzung von Apfelbäumen im Lutherjahr zum 500. Jubiläum der Reformation gemeinsam mit den drei evangelischen Kirchen in Geisingen, Beihingen und Heutingsheim
  • Förderung von Hecken und Bäumen auf der Gemarkung (Anlage einer Benjeshecke, Pflanzung von 500 Gehölzen im Rahmen des Projekts 100-Kilometer-Hecke des Landwirtschaftsministeriums B-W.
  • Planung, Organisation und Durchführung von sieben Umweltworkcamps in den Partnerstädten Freibergs mit Jugendlichen aus den Partnerstädten Erzin, Ujhartyan, Soisy s. M. und Freiberg. Die Begegnungen, bei welchen die TeilnehmerInnen praktische Arbeiten im Umwelt- und Naturschutz leisteten, fanden in Erzin, Ujhartyan und Freiberg statt.
  • Kooperation im Bereich Umwelterziehung mit Freiberger Schulen (Anlage von Schulgärten, Umwelt-AG, Chemie AG, Aufhängen von Nistkästen, Unterstützung bei Umweltprojekten, Veranstaltungen von Exkursionen etc.)
  • Erhalt, Aufwertung und Betreuung der Schutzgebiete am Altneckar (Gründung einer Bürgerinitiative zur Rettung der Schutzgebiete, welche durch Straßenbauprojekte bedroht sind).
  • Der Bau einer Müllverbrennung auf Gemarkung Freiberg wurde u. a. Dank des Einsatzes des BUND verworfen.
  • Beauftragung und Finanzierung eines umweltverträglichen Verkehrskonzeptes incl. Radverkehr mit Vorstellung im PRISMA
  • Initiative, Konzeption und Organisation zur Aufstellung von gezeichneten Informationstafeln rund um die Naturschutzgebiete Altneckar und Wiesental
    - Demonstrationen, Führungen und Fachvorträge
  • Erstellen einer Studie zum Flächenverbrauch
  • Organisation einer Fortbildungsveranstaltung für Erzieherinnen zum Thema Umwelt- und Naturerfahrung. 
  • Anlage eines Kletterpflanzenlehrpfades, Herstellung einer Dachbegrünung auf einem städtischen Gebäude, Pflege eines städtischen Feuchtbiotops, Herstellen, Aufhängen und Betreuung von Fledermauskästen, Durchführung eines Naturgartenwettbewerbs.

Stand: April 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner

Conrad Fink


Im Kirchfeld 38 71691 Freiberg a.N. E-Mail schreiben Tel.: 07141-73595

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