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BUND Regionalverband Stuttgart

Wer wird denn gleich in die Luft gehen!

01. Juni 2013 | Klimaschutz (BW), Klimawandel, Mobilität

Flugreisen sind ein Klima-Killer! Zum Glück gibt es interessante Alternativen zur Flug-Reise.  ( www.pexels.com )

Urlaubszeit ist Reisezeit. Für viele ist das Wegfliegen selbstverständlich, weil billig. Gerade am Stuttgarter Flughafen laden sogenannte Billigflieger immer mehr Fluggäste zum Abheben ein. Weite Gebiete vom Schönbuch bis Plochingen wie auch viele Außenbezirke Stuttgarts werden zunehmend vom Lärmteppich überzogen. Motor dieser Entwicklung ist unserpersönliches Freizeitverhalten, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). 

Lediglich ein Drittel der Flugbewegungen in Stuttgart wird im Geschäfts- und Wirtschaftsverkehr abgewickelt. Die große Nachfrage bilden Urlaubsflüge und Kurzaufenthalte, angekurbelt durch Billigflugangebote. Dabei steht die Umweltverträglichkeit dieser Fortbewegungsart längst am Pranger. Auf Kurzdistanzen verbraucht das Flugzeug pro Person fünf- bis sechsmal soviel Energie wie die Bahn. Das Flugzeug entwickelt sich zum Klimakiller Nr.1, wenn die Verdoppelung des Flugverkehrs bis 2020 eintritt. 30 Millionen Menschen allein in Deutschland fühlen sich vom Fluglärm belästigt. 

Initiativen und Airlines kontern mit einer freiwilligen Abgabe zum Klimaschutz, wie z.B. www.atmosfair.de. Letztlich führt an der persönlichen Konsequenzen aber kein Weg vorbei. Billig fliegen heißt auf Kosten anderer fliegen. Anwohner bezahlen mit ihrerGesundheit. Volkswirtschaftlicher Schaden entsteht wegen steuerbefreitem Flugbenzin sowie Lärmschutzmaßnahmen und Klimaschäden. Fliegen muss eine seltene Ausnahme bleiben. Weder lokale Umweltbelastungen noch global zur Verfügung stehendeUmweltressourcen lassen das Shoppen in Mailand oder eine Woche Strandurlaub in Mexiko zu. 

Der BUND rät, die regionale Freizeitgestaltung nicht dem globalen Trip zu opfern. Besser reisen ist möglich. Unter www.bund-reisen.de wird ökologischer Tourismus mit europaweit attraktiven Zielen angeboten. Bei der umweltgerechten, sozialverträglichen und qualitätsorientierten Urlaubsplanung hilft auch das neue Infoportal www.zukunft-reisen.de


Rückfragen:

Jürgen Merks 
E-Mail: juergen.merks(at)bund.net 

 

 

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