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BUND Regionalverband Stuttgart

Fahrrad fahren - fit und fair bleiben

01. Juni 2013 | Klimaschutz (BW), Verkehr (BW), Mobilität, Radverkehr

Fahrrad fahren schont die Umwelt und hält fit.  ( www.pexels.com )

Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Bei regelmäßiger Benutzung verbessert es spürbar die Gesundheit, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Herz und Kreislauf werden gestärkt, das Risiko von Fettleibigkeit und Diabetes sinkt beträchtlich. Der tägliche Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit bieten beste Voraussetzungen Körper und Geist dauerhaft fit zu halten.

Manch Wehrmutstropfen besteht allerdings, wenn sich Radfahrer und Wanderer in ihrer Freizeit in die Quere kommen. Abseits vom öffentlichen Wegenetz in freier Natur, begegnen sich vor allem Mountainbiker und Wanderer bisweilen unversöhnlich. Einige Tipps zur Rücksichtnahme und Fairness sorgen für ein ungetrübtes Naturerlebnis auf beiden Seiten.

Fahren sie mit dem Rad niemals querfeldein. Spurrinnen sind Wegbereiter der Bodenerosion, Pflanzen werden unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen, Wildtiere vertrieben. Nachahmer finden sich schnell und fordern dann das harte Eingreifen von Behörden und Umweltverbänden heraus. Allgemein dürfen im Wald nur Wege mit einer Mindestbreite von 2 Metern befahren werden. Passt das Rad nicht quer auf einen Weg, ist vom Befahren abzusehen. Wer Strecken auf Wettkampfniveau sucht, kann auf einen der vielen Mountainbike-Parks vor allem im Schwarzwald ausweichen.

Wie meistens, sind nur wenige schwarze Schafe unter den Radfahrern auf Abwegen unterwegs. Der ökologische Schaden in Wald und Flur tritt gegenüber den häufigeren, sozialen Konflikten mit anderen Naturnutzern in den Hintergrund. Kündigen sie deshalb rechtzeitig ihre Vorbeifahrt mit der Klingel an. Reduzieren sie die Geschwindigkeit eventuell bis auf Schrittgeschwindigkeit. Ein zuvorkommender Gruß entspannt die Begegnung beiderseits. Jetzt aber rauf aufs Rad, rein in die Wanderschuhe! Viele entspannte Stunden in natürlicher Landschaft wünscht der BUND.


Rückfragen:

Jürgen Merks 
E-Mail: juergen.merks(at)bund.net 

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