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BUND Regionalverband Stuttgart

Das Abi-Shirt geht auch fair!

01. Juni 2014 | Chemie, Kinder und Jugend (BW), Nachhaltigkeit, Suffizienz

Durch ein nachhaltiges Abi-Shirt kann die Umwelt geschont werden.  ( www.pexels.com )

Ein typischer Fall für Großbestellungen von Klamotten: Das Abi-Shirt! Immerhin knapp 10.000 Gymnasiasten und weitere ca. 17.000 Schulabsolventen von Real- und Hauptschulen machen in diesem Jahr in der Region Stuttgart ihren Abschluss. Während sich die Schüler den Kopf über den coolsten Spruch ihres Schulabgangs-Shirts zerbrechen, beziehen nur wenige die simple Überlegung mit ein, das Ding möglichst auch fair und umweltfreundlich zu beschaffen.

Angenommen nur jeder vierte Schulabsolvent in der Region leistet sich sein Abschluss-T-Shirt. Dann schlägt das mit einem ökologischen Rucksack von ca. 30.000 Tonnen Naturzerstörung zu Buche. Obendrauf kommt noch eine unmenschliche Herstellung mit Hungerlöhnen, immensen Gesundheitsgefahren und oft tödlichen Sicherheitsstandards. Wer verantwortungsvoll handelt, kann die Strapazen für die Umwelt drastisch minimieren und den Näherinnen faire Produktionsbedingungen ermöglichen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verweist deshalb gerne auf den wertvollen Tipp der Kampagne für saubere Kleidung: Sie nennt Firmen, die bereits ihrer Verantwortung gerecht werden und fair hergestellte Klamotten aus Biobaumwolle im Angebot haben. Auf der Internet-Seite www.ci-romero.de gewinnen Konsumenten rasch einen Überblick über die entsprechenden Firmenphilosophien und Bestrebungen zur umweltschonenden Erzeugung. 

Die Internetseite bietet zusätzlich eine Plattform für weitergehende Informationen und Handlungsoptionen zum Thema Textilherstellung. Auch Protest-E-Mails können an entsprechend schwarze Schafe der Bekleidungsindustrie gerichtet werden. Liebe Schulabgänger, der BUND ist sich sicher: Das bio-faire T-Shirt steht euch und der Erde besser! Und Zeit, dass auch Erwachsene überdenken, ob ihr Durchschnittskonsum von 35 Kilogramm Textilien jährlich mehr Fairness und Umweltgerechtigkeit vertragen könnte.

Rückfragen: Jürgen Merks, E-Mail: juergen.merks@bund.net

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