Im Winter mit der Sommersonne heizen

Alle reden von regenerativer Stromerzeugung durch Windkraft und Photovoltaik-Anlagen. Die Energiewende muss jedoch primär eine Wärmewende werden. Im Jahr 2010 hatte in Baden-Württemberg der Wärmesektor den größten Anteil mit 47 % am Endenergieverbrauch. Dabei haben die privaten Haushalte am Wärmeverbrauch und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß den größten Anteil. 

Thermische Solaranlagen können einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung des fossilen Energieverbrauchs, zur Senkung der Energiekosten und zur Schonung unserer Ressourcen leisten. Typische Anwendungsgebiete sind die solare Erwärmung des Trinkwassers, die solare Gebäudeheizung sowie in zunehmendem Maße auch die solare Kühlung die solare Gebäudeheizung sowie in zunehmendem Maße auch die solare Kühlung und die Nutzung von Solarwärme für industrielle Prozesse.

Eine technologische Herausforderung bei der Nutzung von Sonnenwärme zur Gebäudebeheizung stellt jedoch die zeitliche Diskrepanz zwischen dem großen Solarenergieangebot im Sommer und dem ausgeprägten Heizwärmebedarf im Winter dar.
Welche Technologien zur sog. saisonalen Wärmespeicherung gibt es? Wie sehen die heute bereits kommerziell verfügbaren Speicher aus, was können wir in der Zukunft erwarten? Es werden Aufbau und Funktionsweise von thermischen Solaranlagen erläutert und die neuen zur Wärmespeicherung verfügbaren Technologien vorgestellt.

Beim BUND-Herbsttreffen 2015 hat Dr. Ing. Harald Drück, Universität Stuttgart, Leiter des Forschungs- und Testzentrums für Solaranlagen (TZS) am Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) mit dem Vortrag  "Im Winter mit der Sommersonne heizen" genau dieses Thema aufgegriffen. Seine Präsentation finden sie im folgend stehenden Link.

Konkurrenzlos sauberster und krisensicherster Stromlieferant: Die Sonne

Schon 4x5 Meter Dach- oder Garagenfläche können genügen, um die Jahresstrommenge eines 2 Personenhaushalts zu ernten. Jahr für Jahr. Mindestens 25 Jahre lang. Mit einer Photovoltaikanlage.
Erzeugt aus Sonnenlicht elektrischen Strom – selbst noch bei bewölktem Himmel.

+++ völlig geräuschlos +++ keine mechanische Abnutzung +++ wartungsfrei +++ keine Luftverschmutzung +++ ohne zusätzlichen Landschafts- und Flächenverbrauch +++ problemlose Montage und Installation +++ wird öffentlich gefördert +++

Die fossilen Energien neigen sich dem Ende zu, heizen unser Klima*) auf, und die Verteilungskämpfe an. Doch die Sonne scheint kostenlos und friedlich für jeden von uns!

*) Mit jeder Kilowattstunde Strom aus Solarzellen ersparen Sie sich und der Menschheit beim derzeitigen Strommiix fast ein dreiviertel Kilogramm Kohlendioxid und viele andere Schadstoffe.

Das sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Photovoltaikanlage beachten:

  • Holen Sie mindestens 3 Angebote von regionalen Elektrogeschäften oder Solarfirmen ein.
  • Um die Angebote besser miteinander vergleichen zu können, geben sie jeweils die gleiche Solar-Leistung vor, z.B. 2,0 kWp.(das entspricht rund 20m2 Dachfläche)
  • Fragen Sie nach der allgemeinen Garantiedauer der Anlage (mindestens 2 Jahre, besser 5 Jahre), und nach der Leistungsgarantie der Solarzellen (mindestens 20 Jahre, besser 25 Jahre). Die Leistungsgarantie sagt aus, wie leistungsfähig die Solarzellen bis zum Ablauf dieser Garantiedauer sein müssen (z.B. 85%).
  • Achten Sie auf die Vertragsbedingungen Ihres Energieversorgungsunternehmen. Es muss u.a. die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung ohne Vorbehalte sicherstellen. (Sie erhalten 20 Jahre lang 45,7 Cent pro kWh).
  • Nutzen Sie alle Fördermöglichkeiten (Günstige Darlehen aus dem 100.000 Dächerprogramm).
  • Wenn Sie einen Internet-Anschluss haben, können Sie sich unter http://www.solartechnikberater.de/ Schritt für Schritt über alle wichtigen Fragen zu Fördermöglichkeiten und über Solarfirmen in Ihrer Nähe informieren.

Informieren Sie sich über die Homepage www.zukunftaltbau.de

Mensch, zapf die Sonne an!

- Endloser, kostenloser Energielieferant im Ländle
- Unabhängig von weltweiter Energiepolitik und Krisen
- Absolut schadstofffrei und umweltfreundlich
- Beteiligungsmöglichkeiten für jedermann

Gib unseren Enkeln eine Chance!



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