29. Februar 2016

Klarer Punktsieg für die Wildbiene

Die Pflanzen- und Tierwelt steht mit dem Frühling in den Startlöchern. Das große Erwachen setzt ein. Ein Schauspiel dem Sie exemplarisch bei Wildbienen beiwohnen können. Es genügt eine Nisthilfe anzubringen und spezielle Blumensamen für Wildbienen im Blumenkübel oder Gartenbeet auszusäen. Selbst eine kleine Balkonnische mutiert so zum Wildbienen-Biotop. Dann lehnen sie sich beruhigt in ihre Hollywoodschaukel zurück und erfreuen sich an der Blumenpracht samt den daran geschäftig arbeitenden Bienen. Ein ungetrübter Genuss, weil Wildbienen abgesehen von wenigen Hummelarten und der Honigbiene weder Nest noch Brut verteidigen und somit äußerst friedliebend sind. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Regionalverband Stuttgart rät, möglichst von Anfang an Kinder in das Naturschauspiel miteinzubeziehen.

Wildbienen leisten für die Bestäubung vor allem kleinerer Pflanzen- und Blütenbestände den Hauptanteil. 565 Bienenarten gibt es in Deutschland. Nur eine davon ist die klassische Honigbiene. Während die Honigbiene eher auf zahlenmäßig große Blütenbestände fixiert ist, sind Wildbienen eher Feinschmecker. Sie suchen oft zielgerichtet die Blüten bestimmter Pflanzenfamilien auf, die meist wenig geschätzt ihr Dasein am Wegrand fristen, wie z.B. der Natternkopf – ein Raublattgewächs. Ohne Wildbienen wäre es deshalb um unsere Pflanzenvielfalt schlecht bestellt. Welche Biene welche Leibspeise bevorzugt, erfahren sie auf der Wildbienenhomepage. Beste Erfahrungen mit der passenden Wildblumenmischung als unwiderstehliches Lockmittel für Wildbienen hat der BUND mit www.syringa-pflanzen.de gesammelt.

 

Für die ersten drei Anrufer unter 0711/61970-41, die den richtigen Namen der Wildbiene auf der Startseite unserer Homepage nennen, winkt zur Belohnung eine Wildbienenmischung frei Haus.

Jetzt aber raus in den Garten oder auf den Balkon. Wie die unterschiedlichsten Nisthilfen selbst gebaut werden, können sie sich ebenfalls leicht auf der Internetseite www.wildbienen.info abschauen. Dort finden sie auch Querverweise für einfach zu bauende Beobachtungskästen, in denen sie Nestbau und Entwicklung der neuen Bienengeneration transparent verfolgen können.  

Rückfragen: juergen.merks@bund.net, fon 0711 / 61970-42



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