Energiewende

Energiewende jenseits von Wahlpropaganda

Die Parolen halten sich gerade in Zeiten der anstehenden Landtagswahl hartnäckig: Für die Energiewende müssen Endverbraucher ordentlich draufzahlen. Doch das ist nicht mal die halbe Wahrheit. Selbst wenn der Sachverhalt komplex ist, berechtigt das nicht zum Verdrehen der Tatsachen, wie das große Energieunternehmen mit den sie unterstützenden Parteien vormachen. Vorbildhaft hat hier der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. kurz SFV einen Vortrag auf YouTube veröffentlicht, der die Argumente der großen Energiekonzerne schonungslos entkräftet.: Quelle: youtu.be/277ApvHNEQc. Die entsprechenden Folien stehen auf der Homepage www.sfv.de zum Download bereit.

Gut recherchiert wirft der Verein brisante Fragen auf: Wie kann ein baden-württembergischer Umweltminister den Rückgang der Solarförderung als Erfolg vermelden? Wäre der hartnäckige geforderte Stromtrassenausbau tatsächlich der Stromdurchleitung von Offshore-Windanlagen aus dem Nord- und Ostseeraum geschuldet? Oder werden hier Kapazitäten für neue, schwer regelbare, uneffiziente Braunkohlekraftwerke geschaffen? Wie behindern Atom- und Braunkohlekraftwerke den Ausbau von Erneuerbaren Energien und wie wirkt sich das auf den Börsenpreis aus? Die Fragen münden unmittelbar in die Forderung die Erneuerbaren Energien weiter und stärker als bisher zu fördern.

Und was kann ich selbst tun? Der BUND hat eine neue Broschüre mit Energiespartipps erstellt. Zu den Themen Wärme, Strom aber auch Konsum und Mobilität sind wertvolle Hinweise enthalten wie auch im privaten Bereich die Energiewende schnell vorankommen kann: mit Energie die man spart! Z.B. können Sie beim BUND Strommessgeräte ausleihen, um Stromfressern auf die Spur zu kommen. Die Broschüre kann kostenlos bezogen werden:

Telefon 0711 / 61970-42 oder E-Mail an bund.rv-stuttgart@bund.net



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