21. September 2016

Die nächste Apotheke ist - der Wald!

Kräftig durchatmen im Wald heilt. Wissenschaftlich belegt ist nämlich, dass Terpene als gasförmige chemische Ausstoßprodukte von Bäumen Körperfunktionen des Menschen beeinflussen. Und zwar im sehr positiven Sinne. Die Wirkungen eines Spaziergangs im Wald schraubt die Anzahl der Abwehrzellen im Körper um bis zu  50% nach oben. Stresshormone werden ab-, Herzschutzsubstanzen aufgebaut. Auch Burnout und ADHS-Symptome werden reduziert. Innere Ruhe kehrt ein. Je öfter der Wald aufgesucht wird, desto langanhaltender die Wirkung.

Unsere Wälder stellen damit eine Vorsorge und Akut-Apotheke erster Güte dar. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt deshalb unsere ausgedehnten Waldgebiete in der Region regelmäßig als Gesundheitsoase zu besuchen. Mit dem Schönbuch, Stromberg Heuchelberg, Rot- und Schwarzwildpark, Schurwald und der Schwäbischen Alb, sind die bekanntesten Waldgebiete der Region über kurze Wege erreichbar. Zusätzlich bietet der Schwäbisch Fränkische Wald eine beispielgebende Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch zur Fahrradmitnahme an: www.schwaebischerwald.com.

Egal ob zu Fuß, im Laufschritt oder per Rad versorgt uns die Waldluft mit kostenloser Wellness und Medizin. Auch als Regulativ für den globalen Klimawandel spielen gesunde und naturnahe Wälder eine wichtige Rolle. Die regionalen Waldbestände stehen hier noch vor großen Herausforderungen.

Rückfragen: juergen.merks@bund.net, fon 0711 / 61970-42



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