14. September 2017

BUND begrüßt Studie von Land und Region zur Anbindung der Gäubahn an den Hauptbahnhof über die Panoramabahn

„Und das Land bewegt sich doch. Mit einer neuen gutachterlichen Untersuchung zur direkten Anbindung der Gäubahn über die Panoramabahn an den Stuttgarter Hauptbahnhof ziehen die Landesregierung und die Region Stuttgart die richtigen Konsequenzen aus den zahlreichen Mängeln der Stuttgart 21-Planung. Die Umsetzung einer alten Forderung des BUND rückt damit in greifbare Nähe. Damit können bessere Angebote im S-Bahn- und Nahverkehr geschaffen werden und im Falle von Betriebsstörungen stehen leistungsfähige alternative Streckenführungen zur Verfügung“, kommentiert Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Baden-Württemberg die heute bekannt gewordenen Pläne zu einer neuen Studie zur Anbindung der Gäubahn. Es habe lange gedauert, bis die Verantwortlichen reagieren und endlich auch eine Forderung des Faktenchecks zu S21 umsetzen. Nach Ansicht des BUND muss die Studie aber noch einen Schritt weiter gehen. „Untersucht werden muss nicht nur, wie die Gäubahn an den Tiefbahnhof angebunden werden kann, sondern auch, ob Teile des oberirdischen Hauptbahnhofes erhalten und für den Nahverkehr genutzt werden können und müssen. Das Rastatter-Tunneldesaster zeigt, dass  die Eisenbahn-Infrastruktur an empfindlichen Stellen leistungsfähige Alternativrouten anbieten muss – und der neue Stuttgarter Tiefbahnhof ist zweifelsohne einer der empfindlichsten Knotenpunkte im südwestdeutschen Schienennetz“, so Dahlbender.

 

Kontakt für Rückfragen:

·         Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e.V., Mobil: 0171/9341336, E-Mail: brigitte.dahlbender@bund.net

·         Klaus-Peter Gussfeld, Verkehrsreferent, Fon: 0711 620306-15, E-Mail: klaus-peter.gussffeld@bund.net




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