Stuttgart 21 bleibt auch beim Artenschutz teuer und ineffektiv: So sollen bei dem aktuellen 10. Planänderungsverfahren für den S21-Abschnitt 1.6a in Obertürkheim streng geschützte Eidechsen aufwändig umgesiedelt bzw. in einem Freiland-Terrarium im Albvorland „zwischengehältert“ werden, bis sie irgendwann wieder ins Neckartal „rückgesiedelt“ werden. Diesen Verschiebebahnhof für die empfindlichen Reptilien lehnen der BUND und der Landesnaturschutzverband LNV in einer gemeinsamen Stellungnahme ab und schlagen Alternativen vor. Mehr...

Alarmiert zeigt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Baden-Württemberg von einem mutmaßlich  bevorstehenden „Kuhhandel“ zwischen Grünen und CDU anlässlich der morgigen Beratungen des Landeskabinetts zum Maßnahmenkonzept zur Luftreinhaltung in Stuttgart. Anscheinend will die CDU-Fraktion den geplanten Fahrverboten an Tagen mit Feinstaubalarm nur zustimmen, wenn auf Tempolimits auf Zubringerstraßen ins Stadtgebiet verzichtet wird. „Ein solcher Kuhhandel wäre ein Affront gegen die Gesundheit der von zu hohen Luftbelastungen betroffenen Bevölkerung. Mehr...

Anlässlich des morgen (14.2.) vorgestellten Wirkungsgutachtens in der Landeshauptstadt und im Landeskabinett fordert Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND: „Die Zeit des Diskutierens, Aussitzens und der Appelle ist vorbei. Tag für Tag leiden Bürger*innen an der schlechten Luft. Bereits an 25 Tagen wurden in diesem Jahr die Grenzwerte für Feinstaub überschritten. Die Politik muss jetzt handeln, um die Gesundheit der Menschen effektiv zu schützen.“ Mehr...

Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird.

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam können wir jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!

Zur Unterschriftenaktion

Zur Pressemitteilung

Der BUND begrüßt die Ankündigung der Stadt Stuttgart den Vicinalweg zwischen Weilimdorf und Zuffenhausen ab nächster Woche bis Mitte Mai und dann ab November 2017 dauerhaft für den Straßenverkehr zu sperren. Mehr...

Bei der Stuttgart 21- Lenkungskreissitzung am 01.02.2017 konnten die seit langem bekannten Probleme mit dem quellfähigen Gestein Anhydrit von der Bahn nicht ausgeräumt werden. Darauf zu hoffen, dass die Bahn die nicht mehr wegzuleugnenden Risiken beherrscht ist blauäugig. Mehr...

Der BUND Baden-Württemberg kritisiert die Aussagen von Thomas Bareiß zur Feinstaub-Krise in Stuttgart: „Es ist unverantwortlich, die Gefährdung der Gesundheit der Bürgerschaft durch zu hohe Feinstaub- und Sickstoffdioxidemissionen einfach wegzureden und der heiligen Kuh Autoverkehr zu opfern“. Mehr...

 

 

 

BUND und NABU in Baden-Württemberg sehen sich durch die Mitteilung des Regierungspräsidium Stuttgart zum Windpark Adelberg bestätigt. Eine Ausnahme vom Tötungsverbot für den bedrohten Rotmilan ist nicht gegeben. Mehr...

Die schon seit vielen Jahren von verschiedenen Seiten angestrebte Sperrung des Vicinalweges für den Kfz-Verkehr im Naturschutzgebiet Greutterwald ist immer noch nicht in trockenen Tüchern. Nachdem die Firma Porsche löblicherweise einer sofortigen Sperrung eingewilligt hat, hängt eine zeitnahe Umsetzung immer noch an der Firma Nokia. Der BUND findet das Herumgezicke von Nokia äußert ärgerlich. Mehr...

Am 12.12.2016 wurde von den Stuttgarter Gemeinderatsfraktionen der CDU, SPD, Freie Wähler und FDP ein Antrag eingebracht, der die Wiederaufnahme der Planungen zum Baugebiet Schafhaus in Stuttgart-Mühlhausen vorsieht. Neben dem Baugebiet wollen die Antragsteller noch zusätzlich eine Umfahrungstrasse verwirklicht haben. Der BUND lehnt den erneuten Versuch das umstrittene Baugebiet, in dem primär flächenverschwenderische Reihen- und Einfamilienhäuser gebaut werden sollen, entschieden ab. Mehr...

Obwohl es noch über zwei Wochen bis zum Jahresende sind, werden die Feinstaubgrenzwerte in Stuttgart auch im Jahr 2016 wiederum deutlich überschritten. Aktuell gibt es schon über 50 Überschreitungstage des Tagesmittelwertes von über 50 Mikrogramm. Zulässig sind maximal 35 Überschreitungstage. Wegen eines Gerichtsurteils drohen ab 1.1.2018 einschneidende Verkehrsbeschränkungen. Der BUND schlägt konkret vor, an Silvester in der Stuttgarter Innenstadt das Abbrennen von privaten Feuerwerkskörpern jeglicher Art – also Böller, Raketen, etc. - zu verbieten. Mehr...

Um den erheblichen Zeitverzug bei Stuttgart 21 aufzuholen, plant die Bahn zukünftig an mehr Stellen gleichzeitig für den Bahnhofstrog zu arbeiten.  Dafür benötigt die Bahn vom Eisenbahnbundesamt eine erweiterte Freigabe für die Grundwasserentnahme. Die Grundwasserentnahme, mit der die Baugruben trocken gehalten werden, ist bisher auf sieben Jahre befristet. Der BUND ist der Auffassung, dass für eine erweiterte Grundwasserentnahme eines anhörungspflichtigen Planänderungsverfahrens notwendig ist. Mehr...

Das Verkehrsministerium BW hat Anfang Dezember 2016 eine Anhörung abgeschlossen zu einem geplanten Entwurf einer Verordnung der Landesregierung über Betriebsbeschränkungen für kleine Feuerungsanlagen (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen).

Konkret geht es um Kamin- und Holzöfen bzw. Komfortöfen in Stuttgart, die zukünftig nicht mehr an Tagen mit Feinstaubalarm betrieben werden dürfen. Der BUND hat dazu Stellung genommen und die geplante Verordnung grundsätzlich begrüßt und noch folgende Anregungen gemacht:

-Betriebsverbot von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe generell in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. April unabhängig von der Gefahrenbeurteilung (sprich Feinstaubalarmtagen).
-Ausdehnung des räumlichen Geltungsbereichs der Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen auf alle Gebiete des Landes mit stark beeinträchtigter Luftqualität (nicht nur in Stuttgart).

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Zurzeit läuft bei der Stadt Stuttgart eine ämterübergreifende Abstimmung,  ob der Vicinalweg durch das Naturschutzgebiet Greutterwald für den Autoverkehr gesperrt werden soll. Involviert sind u.a. das Tiefbauamt, das Amt für öffentliche Ordnung und das Umweltamt. "Aus natur- und artenschutzfachlicher Sicht ist eine Sperrung dringend geboten", so Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer. Mehr...

Im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 muss der Untertürkheimer Güterbahnhof umgebaut werden. Bisher hat die Bahn keinen akzeptablen Vorschlag für die artgerechte Umsiedlung der geschützten Eidechsen-, Wildbienen- und Vogelarten gemacht. Die Idee, Mauereidechsen in die Esslinger Weinberge umzusiedeln lehnt der BUND ab. Mehr...

Um die Luftqualität in Stuttgart zu verbessern, setzt Stuttgarts Regierungspräsident Reimer ausschließlich auf die blaue Plakette. Da die Einführung dieser Plakette noch in weiter Ferne liegt, muss auch anderweitig gehandelt werden, um die Gesundheitsbelastung für die Bevölkerung zu senken. Die vom BUND vorgeschlagenen Tempolimits lehnt Reimer jedoch ab. Mehr...

Nach ersten Eindrücken des BUND Baden-Württemberg ist die Resonanz auf den 6. Feinstaubalarm noch verhalten. Trotz vergünstigten Angeboten im Öffentlichen Personennahverkehr fahren immer noch zu viele Autos auf den Straßen der Stuttgarter Innenstadt. Somit gefährden sich alle Autofahrerinnen und Autofahrer selbst- aber auch vor allem auch ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mehr...

Drohende Fahrverbote und Sanktionen des Europäischen Gerichtshofs erhöhen den Druck auf Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU), die Einführung der blauen Plakette zu beschleunigen. Großstädte wie Stuttgart, München oder Hamburg müssen ansonten in nächster Zeit mit Fahrverboten in den Innenstädten rechnen. Mehr...

Ein neues Gutachten des Landes zeigt, dass Tempolimits und Parkraumbewirtschaftung derzeit die besten Luftreinhaltemaßnahmen in Stuttgart darstellen. Die Umsetzung könnte rasch erfolgen, weil die Rechtsgrundlagen vorliegen. Im Gegensatz zur blauen Plakette, die zwar sehr gut geeignet wäre, aber von Verkehrsminister Dobrindt (CSU) blockiert wird. Mehr...

STOP CETA-Demo in Stuttgart- BUND BaWü40.000 Menschen haben am 17.9 in der Stuttgarter Innenstadt friedlich gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP. Nach der Auftaktkundgebung am Mittag startete ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof über den gesamten City-Ring. Der Zug wurde begleitet von einem vielfältigen Kulturprogramm - Straßentheater, Bands, Trommlern sowie Künstlerinnen und Künstlern. Bundesweit haben in sieben deutschen Städten 320.000 Menschen zeitgleich demonstriert. Mehr...

500 Euro für einen umweltfreundlichen Umstieg von Zweirädern mit Zweitaktmotor auf Elektroroller oder Elektrofahrrädern? Der BUND fordert jenes Tübinger Konzept in Stuttgart zu übernehmen: „Solch eine Umstiegsprämie wäre speziell in der hochbelasteten Landeshauptstadt ein geeigneter Baustein bei der immer dringlich werdenden Luftreinhaltung“ Mehr...

Eidechsen fühlen sich in Untertürkheim sehr wohlDie Stuttgarter Nachrichten berichten am 3./4. September, dass die Bahn große Probleme mit 6.000 Mauereidechsen im Bereich des geplanten Abstellbahnhofs in Untertürkheim hat. Es drohen weitere Verzögerungen, da sich die DB-AG nicht um diverse Ersatzflächen gekümmert hat. Mehr...

Der BUND begrüßt die Ankündigungen von verschiedenen Zoohandlungen, wie Kölle-Zoo und Garten-Dehner, den Verkauf von Reptilien mittelfristig einzustellen. Das Verbot soll schneller kommen und alle Exoten umfassen. Mehr...



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Der BUND ist eine anerkannte Natur-, und Umweltschutzvereinigung nach UmwRG und NatSchG Baden-Württemberg.

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